18.11.2019, 11:11 Uhr

Weltweiter Siegeszug Weltenburger Asam-Bock holt den Bier-Europameistertitel – Schaum, Geruch und Geschmack überzeugen die Jury

Braumeister Mederer bei der Sichtprobe des Asam-Bock. (Foto: Theresa Schmid)Braumeister Mederer bei der Sichtprobe des Asam-Bock. (Foto: Theresa Schmid)

Die Weltenburger Klosterbrauerei schafft das Triple: Juroren aus 30 Nationen testeten rund 2.500 Biere aus 47 Ländern. Bereits zum dritten Mal holt der Asam-Bock der ältesten Klosterbrauerei weltweit in diesem Jahr die Goldmedaille als bester dunkler Doppelbock der Welt. Bronze gab es für das Märzen-Bier „Anno 1050“.

KELHEIM / NÜRNBERG Vollmundig, malzaromatisch, feinherb mit leichter Süße, feincremig, kräftig, intensiv im Duft und packend im Geschmack: Mit dieser Kombination ist der ältesten Klosterbrauerei der Welt der besondere Erfolg gelungen. Bereits zum dritten Mal zeichnete eine mehr als 100-köpfige Jury internationaler Brauexperten den traditionsreichen „Weltenburger Kloster Asam Bock“ in der Kategorie „German-Style Dunkler Doppelbock“ mit dem European Beer Star in Gold aus. Der „Beer Star“ in Bronze leuchtet in diesem Jahr über dem „Weltenburger Kloster Anno 1050“. Beim Märzen-Bier aus der Klosterbrauerei Weltenburg vor den Toren Regensburgs waren es die Fruchtigkeit, die vollmundige Balance feiner Hopfenanklänge und die belebende Herbsüße, die die Juroren begeisterten und zum erneuten Medaillengewinn beim härtesten Bierwettbewerb der Welt führten. Das Märzen „Anno 1050“ stand ebenfalls bereits zum dritten Mal auf dem Siegerpodest.

Die diesjährigen Trophäen wurden am 13. November auf der BrauBeviale in Nürnberg verliehen, dem Treffpunkt der internationalen Getränkefachwelt. Die Auszeichnungen des European Beer Star sind bei den Brauereien in aller Welt mittlerweile so begehrt wie die Michelin-Sterne bei den Gastronomen und gelten weltweit als eine Art „Champions League“ der internationalen Brauwelt.

Die Konkurrenz für die Weltenburger Biere war in diesem Jahr so groß wie nie zuvor: 146 Braumeister, Biersommeliers und renommierte Bierkenner aus rund 30 Nationen bewerteten in diesem Jahr 2.483 Biere aus 51 Ländern, nochmals fast 200 mehr als 2018. Davon kam weniger als die Hälfte der Biere aus Deutschland. Die übrigen Teilnehmer kamen aus ganz Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Ausrichter des renommierten Wettbewerbs ist der Verband der Privaten Brauereien. In jeder der 67 Kategorien — so genannte „Bierstile“ europäischer Brauart — vergaben die Tester jeweils nur drei Medaillen. Die Weltenburger Biere überzeugten die Juroren sowohl bei der Optik, bei Schaum, Geruch, Geschmack und in ihrer sortentypischen Ausprägung.

Bei Weltenburger ist die Freude über die Auszeichnungen groß: „Seit fast 1.000 Jahren wird in Weltenburg Bier in der Tradition der Benediktinermönche gebraut. Dieser ehrwürdigen Geschichte, die bis ins Jahr 1050 zurückreicht, fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet und wir freuen uns, dass die Jury dieses Engagement und diese besondere Beständigkeit würdigt“, sagte Susanne Horn, die Geschäftsführerin der Klosterbrauerei Weltenburg. „Wir freuen uns sehr über die erneute Bestätigung unserer Qualitätstreue!“, so Horn.

Die Prämierung sei vor allem auch eine Auszeichnung für die gesamte Mannschaft der Brauerei, die jeden Tag ihr Bestes gebe, um Brauspezialitäten höchster Qualität herzustellen. Gleichzeitig seien die beiden „Beer Stars“ auch ein Ansporn für Braumeister Ludwig Mederer und seine Brauerkollegen: „Wir setzen auch weiterhin auf große Handwerkstradition und unsere bewährten Zutaten wie die Weltenburger Hefe, den Hallertauer Hopfen und das kristallklare Brauwasser aus unserem eigenen Brunnen.“

Weltenburger Biere sind heute nicht nur in der Heimatregion der Brauerei und in Deutschland beliebt: Auch in Italien erfreuen sich Bierliebhaber zunehmend an Weltenburger Genusserlebnissen.


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