20.06.2019, 18:27 Uhr

Messer lag in Griffnähe Uneinigkeit beim Drogengeschäft – couragierte Zeuginnen verhindern Schlimmeres

(Foto: kupparock/123RF)(Foto: kupparock/123RF)

Am Dienstag, 18. Juni, gegen 23 Uhr, wurde eine 28-jährige Münchnerin auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Die beiden unbekannten Männer schlugen auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit Fäusten auf sich ein.

MÜNCHEN Sofort wählte sie den Notruf 110 und verständigte die Polizei über den Vorfall in der Rankestraße. Daraufhin begab sie sich zu den beiden Kontrahenten und konnte durch schlichtendes Zureden ein weiteres Eskalieren dieser Auseinandersetzung verhindern. Die couragierte Frau erhielt Unterstützung durch eine 32-jährige Münchnerin, die den Vorfall mitbekommen hatte und nun ebenfalls versuchte, die beiden Männer zu beruhigen. Im Laufe des Gesprächs fiel der 28-Jährigen im Umfeld der Auseinandersetzung ein am Boden liegendes Messer auf. Sie erkannte die gefährliche Situation. Um das Messer zu verdecken, stellte sie sich darauf.

Als die Streife eintraf, begannen die beiden 19-Jährigen erneut, aufeinander einzuschlagen. Die Auseinandersetzung konnte durch die Polizeibeamten beendet werden und die beiden Männer wurden festgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei dem Streit um ein Drogengeschäft. Gegen die beiden 19-Jährigen wird nun wegen verschiedener Straftaten ermittelt. Nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Polizeipräsidium München wieder entlassen.


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