26.03.2019, 15:51 Uhr

Lage unter Kontrolle Nach Bombendrohung in Augsburg – Rathaus geschlossen, 500 Mitarbeiter evakuiert

Das Verwaltungsgebäude und die Bürgerbüros blieben am Dienstag geschlossen, die geplante Abendveranstaltung im Rathaus findet statt. (Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg)Das Verwaltungsgebäude und die Bürgerbüros blieben am Dienstag geschlossen, die geplante Abendveranstaltung im Rathaus findet statt. (Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg)

Bei der Stadt Augsburg ist am Dienstagmorgen, 26. März, eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Die Verwaltungsgebäude am Rathausplatz und an der Blauen Kappe sowie die Bürgerbüros wurden daraufhin kurz nach Dienstbeginn geräumt.

AUGSBURG Rund 500 städtische Mitarbeiter wurden evakuiert. Inzwischen hat die Polizei die Räume überprüft und bis mittags wieder freigegeben. Auch der Rathausplatz, der während der polizeilichen Durchsuchungen gesperrt war, ist seit etwa 11 Uhr wieder freigegeben. Der öffentliche Nahverkehr verkehrt wieder nach Plan.

Aufgrund der Evakuierungsmaßnahmen arbeitet die Verwaltung auch im weiteren Tagesverlauf heute nur noch eingeschränkt. Die evakuierten Dienststellen bleiben heute geschlossen. Das sind die Bürgerbüros in Lechhausen, Haunstetten, Kriegshaber und an der Blauen Kappe. Geschlossen blieben am Dienstag außerdem das Verwaltungszentrum an der Blauen Kappe, das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude 1 und 2 am Rathausplatz. Betroffen von der Schließung war auch die Bürger- und Tourist-Information am Rathausplatz mit der Theaterkasse. Alle anderen Dienststellen der Stadt Augsburg sind geöffnet. Die heutigen Fraktionssitzungen und die Abendveranstaltung zur Feier von 25 Jahren Stadtfeuerwehrverband im Rathaus finden wie geplant statt.

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl bedankte sich nach der Freigabe der Räumlichkeiten bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit „Ich bin froh, dass die Durchsuchung durch die Polizeikräfte ohne Ergebnis blieb. Die Bedrohung einer Kommune sorgt bei mir für großes Unverständnis. Wenn die Behörden nicht arbeiten können, leiden nicht nur die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darunter. Letztlich wirken sich die heutigen Einschränkungen der Verwaltungsarbeit zum Nachteil für die gesamte Bevölkerung aus.“


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