20.04.2020, 16:42 Uhr

In Freising und Hellbergmoos Schon bald Messstellen für den Flughafen-Feinstaub

In Freising und Hallbergmoos sollen Messstellen für den Ultrafeinstaub des Münchner Flughafens eingerichtet werden.  Foto: Michael Fitz/Flughafen MünchenIn Freising und Hallbergmoos sollen Messstellen für den Ultrafeinstaub des Münchner Flughafens eingerichtet werden. Foto: Michael Fitz/Flughafen München

Die Planungen für Ultrafeinstaub-Messungen im Umfeld des Flughafens München werden konkreter. Es sollen Messstellen in Freising und in Hallbergmoos eingerichtet werden.

Flughafen München. Wie der Freisinger Landtagsabgeordnete Benno Zierer (Freie Wähler) am Montag mitgeteilt hat, sieht das Konzept des Umweltministeriums derzeit zwei UFP-Messstellen im Umfeld des Münchner Flughafens vor: je ein Standort mit entsprechender Siedlungsstruktur nördlich des Flughafens auf dem Gebiet der Stadt Freising sowie südlich des Flughafens in der Gemeinde Hallbergmoos.

Laut Umweltminister Glauber (Freie Wähler) hätten die beiden beteiligten Kommunen ihre Unterstützung bereits zugesagt. Die Universität Bayreuth habe einen Projektantrag vorgelegt, mit dessen Hilfe entsprechende Messungen gemäß den erforderlichen wissenschaftlichen Standards vor Ort etabliert werden sollen. Vorbehaltlich der in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel könnte mit der Errichtung der Messstellen noch in 2020 begonnen werden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass das Umweltministerium jetzt die Voraussetzungen für Messungen im Flughafen-Umfeld schafft“, erklärt der Abgeordnete Benno Zierer. „Der Flugverkehr wird nach der Corona-Krise wieder nach und nach zunehmen, dann lassen sich aussagekräftige Erkenntnisse über die Belastung mit den ultrafeinen Partikeln gewinnen.“


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