30.03.2020, 21:36 Uhr

Kein Schnee, aber Glätte Abschied von einem ungewöhnlichen Winter

Ein komischer Winter: Der Freisinger Bauhof musste kein einziges Mal Schneeräumen.  Foto: 123rf.comEin komischer Winter: Der Freisinger Bauhof musste kein einziges Mal Schneeräumen. Foto: 123rf.com

Auch wenn der März mit sehr kalten Nächten ausklingt und die „Späher“ des Bauhofes weiterhin ein wachsames Auge auf Straßen und Gehwege haben: Es war ein „Ausnahmewinter“, von dem sich Freising in diesen Tagen verabschiedet. „Wir haben kein einziges Mal Schneeräumen müssen“, sagt Georg Rößl, Leiter des Städtischen Bauhofs. Es war ein Winterdienst ohne Winter...

Freising. In der Winterdienstsaison 2019/20 musste der Bauhof zu insgesamt elf Einsätzen ausrücken, um die Fahr- und Gehbahnen verkehrssicher zu halten – zwei sogenannte Volleinsätze mit 52 Mitarbeitern, allen Groß- und Kleinfahrzeugen sowie dem Handräumdienst und neun Teileinsätzen mit 26 Beschäftigten und den Groß- und Kleinfahrzeugen. Für die Räum- und Sicherungsarbeiten auf den rund 100 Gehweg-Kilometern, den ca. 220 Kilometern Fahrbahnen und auf den Bereichen um Schulen, Kindergärten, Feuerwehr und Klärwerk, die der Bauhof der Stadt Freising betreut, kamen rund 250 Tonnen Streusalz zum Einsatz. Die Gesamtkosten für den Winterdienst 2019/20 belaufen sich damit auf circa 134.110 Euro.

Im Vergleich zu 2018/19 mit damals insgesamt 47 Einsätzen (sieben Voll- und 40 Teileinsätze) und einem Streusalzbedarf von 1600 Tonnen war das natürlich ein auch finanziell moderater Winter: Der Winterdiensteinsatz 2018/19 hatte mit 630.000 Euro zu Buche geschlagen.

Solange die Temperaturen unter die Null-Grad-Grenze sinken, bleibt der Winterdienst selbstverständlich auch über das Monatsende hinaus wachsam: Bei bedenklichen Wetterprognosen und in eisigen Nächten rückt der Spähtrupp nach wie vor frühmorgens um 3.15 Uhr aus, um bei Bedarf rechtzeitig einen erforderlichen Streueinsatz zu koordinieren.


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