23.01.2019, 10:44 Uhr

Prominenter Besuch beim Friseur Antonia aus Tirol geht mit neuer Mähne made in Reisbach auf Wintertour


Vor ihrer anstehenden Wintertour ließ sich Sängerin Antonia aus Tirol von den beiden Reisbacher Friseuren Tom und Petra Zauner nochmal so richtig aufhübschen. Dabei plauderte sie zwischen Extensions und Conditioner über ihre 20-jährige Musikkarriere, Star-Allüren und ihr besonderes „Friseur-Trauma“.

REISBACH Wenn es um die eigene Schönheit geht, hilft Frau bekanntlich gerne mal etwas nach. Zugeben wollen das nur die wenigsten. Promifrauen meist schon gar nicht. Und erst recht nicht vor der Presse. Eine, die dazu steht, dass zumindest bei ihrer Haarpracht nicht alles ganz echt ist, ist Antonia aus Tirol. Vergangene Woche war die 38-jährige Österreicherin, die ihren Durchbruch im Jahr 2000 mit DJ Ötzi und dem Hit „Anton aus Tirol“ feierte und seitdem solo weltweit erfolgreich unterwegs ist, im Salon von Tom Zauner in Reisbach. Auf Empfehlung eines gemeinsamen Bekannten ließ sie sich hier vom Friseurmeister und seinem Team ihre dunkle Mähne aufhübschen bzw. verlängern.

„Ich bin jetzt dann drei Monate auf Tournee, habe fast täglich zwei Auftritte, da müssen die Haare einfach passen. Ich habe nicht immer einen Stylisten dabei, da ist das einfach praktisch“, erzählt die sympathische Entertainerin, während ihr Petra Zauner und Anja Riedl 35 Zentimeter lange, indische Echthaar-Bondings ins Haar einarbeiten.

Dass dabei die Presse mit dabei ist und auch schon mal der ein oder andere Kunde neugierig ums Eck schaut, stört Sandra Stumptner, wie Antonia mit bürgerlichem Namen heißt, überhaupt nicht. „Ich bin ein natürlicher Typ und finde es überhaupt nicht schlimm, wenn jemand weiß, dass ich mir zur Verdichtung ein paar Extensions einsetzen lasse. Ich lasse mir ja gerade keine Silikonbrüste oder so machen“, lacht die lebenslustige Sängerin.

Plausch zwischen Extensions & Calligraphy Cut

Dass Antonia die Reisbacher Friseure überhaupt an ihre Mähne lässt, darauf kann sich Tom Zauner, der auch schon mal im Auftrag der „Barber Angels“ Bedürftigen kostenlos die Haare schneidet, durchaus etwas einbilden. Denn, wie die Sängerin verrät, sei sie erst zehn Mal in ihrem Leben überhaupt beim Friseur gewesen. „Mir hat das einfach immer zu lange gedauert, hier ein bisschen schneiden, da ewig föhnen. Ich bin da nicht so der Genießer und hab mir die Haare einfach selbst geschnitten. Aber Tom und sein Team haben mich jetzt echt auf den Geschmack gebracht“, schmunzelt die lebenslustige Österreicher, die von Starallüren weit entfernt ist.

Genau das scheint aber auch Antonias Erfolgsgeheimnis zu sein. „Sich wichtig zu machen, das liegt mir nicht. Ich bin so wie ich bin. Ganz normal. Und das wissen meine Fans zu schätzen.“ 20 Jahre ist die Sängerin mittlerweile im Showgeschäft, ist in den Partylocations auf Mallorca und in den Ski-Arenen Österreichers, der Schweiz und Deutschlands ebenso zu Hause wie auf Bühnen in Costa Rico, Brasilien oder Japan. Ja, richtig gelesen. Selbst in Asien oder Mittel- und Südamerika feiert man zu Songs der Österreicherin, wie ihr Manager und Lebensgefährte Peter Schutti stolz berichtet. 2021 sei sogar eine Tour durch die USA geplant.

Derzeit gilt Antonias volle Konzentration aber erst einmal der anstehenden Wintertour, dem neuen Album „Rock-Schlager“, das im Juni erscheinen wird und für das gerade noch die letzten Songs im Studio produziert werden, sowie der dann anstehenden großen Herbsttour. Die soll sie auf jeden Fall auch in die Region führen – und dann, wenn es die Zeit zulässt, natürlich auch wieder zu Friseurmeister Thomas Zauner.

Das „Friseur-Trauma“ ist überwunden

„Ich fühle mich hier pudelwohl. Wir sind alle auf einer Wellenlänge. Und man merkt, dass die echt Ahnung von Haaren haben“, schwärmt Antonia, als sie nach über vier Stunden, in denen ihre Wallemähne mit Extensions, aufgefrischter Farbe und einem Calligraphy Cut noch schöner gemacht wurde, mit einem breiten Lächeln das Ergebnis im Spiegel betrachtet. „Das schaut so natürlich aus. Wahnsinn. Da sieht man die Extensions überhaupt nicht. Außerdem ist die Zeit wie im Flug vergangen. Ich glaube, Tom und sein Team haben es geschafft, mein ,Friseur-Trauma‘ zu überwinden. Dafür komm ich jederzeit gerne wieder nach Reisbach!“


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