24.07.2018, 10:40 Uhr

Scherzkekse schlugen wieder zu Fucking braucht schon wieder ein neues Ortsschild

Der Name macht die Ortstaferl zum besonderen Scherz- und Sammlerobjekt – schon wieder wurde eines gestohlen. (Foto: Schmitzer)Der Name macht die Ortstaferl zum besonderen Scherz- und Sammlerobjekt – schon wieder wurde eines gestohlen. (Foto: Schmitzer)

Die oberösterreichische Gemeinde „Fucking“ musste wieder eines ihrer Ortsschilder als gestohlen melden

FUCKING/OBERÖSTERREICH. Immer wieder meinen besonders lustige Zeitgenossen, sie müssten ein Ortsschild von „Fucking“ im benachbarten Österreich besitzen - es liegt nur den berühmten Steinwurf von Burghausen entfernt. Ob sie es sich in den Partykeller hängen, es verschenken oder einfach wieder wegwerfen – keiner weiß es so genau.

Auch am frühen Sonntag, 15. Juli, haben unbekannte Täter wieder einmal versucht, eine der bereits mehrfach ersetzten Ortstafeln der Ortschaft „Fucking“ zu stehlen. Dazu legten sie das Erdreich um den Steher frei – so die Polizei – und versuchten schließlich diesen herauszuziehen. Dies gelang jedoch nicht, da die Ortstafel, aufgrund der bereits unzähligen stattgefundenen Diebstähle, durch eine spezielle Vorrichtung im Erdreich gesichert ist.

Die Unbekannten wechselten daraufhin zur Ortstafel am anderen Ortsende. Dort trennten sie mit hohem Arbeits- und Kraftaufwand den Steher ab und stahlen die Tafel.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde wollte zu dem Diebstahl und eventuell weiteren Abwehrmaßnahmen – abgesehen vom derzeit praktizierten Betonfuß mit Stahlrohr – keine Stellungnahme abgeben. Deshalb bleibt auch die von österreichischen Medien in den Raum gestellte Vermutung, „Fucking“ könne seinen Namen in „Fugging“ ändern, ohne weiteren Kommentar.


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