07.06.2018, 14:27 Uhr

Brutale Tat aus Eifersucht Nebenbuhler mit Baseballschläger und Stahlrute geschlagen und mit Pistole bedroht

(Foto: BMI/BBL Österreich)(Foto: BMI/BBL Österreich)

32-Jähriger vermöbelt zusammen mit Bruder und Vater den Liebhaber (52) seiner Ehefrau - die hatte der Eifersüchtige Zuhause eingesperrt und von seiner Mutter bewachen lassen

GRIESKIRCHEN/OBERÖSTERREICH. Ein 32-Jähriger aus Bad Schallerbach bedrohte am Dienstagabend, 5. Juni, seine 31-jährige Gattin während eines Eifersuchtsstreites mit dem Umbringen. Daraufhin gestand sie ihm, ein Verhältnis zu haben.

Der 32-Jährige sperrte seine Frau in der gemeinsamen Wohnung ein und benutzte ihr Handy, um sich mit dem Nebenbuhler einen Treffpunkt auszumachen. Zur Bewachung seiner Frau holte er seine Mutter.

Anschließend begab er sich mit seinem 28-jährigen Bruder und seinem 58-jährigen Vater zu dem vereinbarten Treffpunkt nach Schlüßlberg. Als der 52-Jährige aus Grieskirchen dort eintraf, fuhren die drei mit ihrem Auto vor dessen Auto, um ein Entkommen zu verhindern.

Die drei Tatverdächtigen stiegen aus, öffneten beide Autotüren des 52-Jährigen und schlugen mit einem Baseballschläger und einer Stahlrute auf das Opfer ein. Nach einigen Schlägen zog der 28-jährige Bruder noch eine Pistole und zielte auf das Opfer. In der Folge flohen die drei Angreifer vom Tatort.

Das schwer verletzte Opfer fuhr heim und rief einen Freund an. Dieser brachte ihn in das Klinikum Wels. Zwischenzeitlich konnte die in der Wohnung festgehaltene 31-Jährige von der Polizei befreit werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde die Festnahme der Tatverdächtigen verfügt. Da bei dem Angriff auch eine Schusswaffe im Spiel war, wurde das Einsatzkommando Cobra angefordert. Die Verdächtigen konnten jedoch an den Wohnorten nicht mehr angetroffen werden.

Am 6. Juni, gegen 3 Uhr morgens, kam es vor dem Klinikum Wels zu einem Aufeinandertreffen der Brüder mit dem Schwager des Opfers. Dabei wurde dem Opfer erneut mit dem Tode gedroht. Deshalb wurde der 52-Jährige unter Polizeischutz gestellt. Verwandte und Bekannte der Täter versuchten mehrmals, im Krankenhaus zu dem Opfer vorzudringen. Dies konnte jedoch aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit sämtlicher Einsatzkräfte verhindert werden. Nach den Tätern wird nach wie vor gefahndet.


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