06.03.2018, 07:04 Uhr

26 Jahre nach der Tat Mutmaßlicher Mörder einer Zehnjährigen festgenommen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Fast drei Jahrzehnte nach einem Mord an einer damals Zehnjährigen, konnte ein Verbrechen aufgeklärt werden.

BERLIN Es war am 24. August 1991, als ein damals zehnjähriges Mädchen in Weimar entführt und getötet wurde. Zwei Tage später wurde seine Leiche an der Autobahn 4 unter einer Talbrücke am Hermsdorfer Kreuz gefunden. Der Täter hat das tote Kind von einer Brücke 50 Meter in die Tiefe geworfen. 

Jahrelang gab es keine Spuren, die zum Kindermörder geführt hätten. Erst 2017 kam es zum entscheidenden Durchbruch. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, übernahm die Abteilung „SoKo Altfälle“ den Fall und setzte medial eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro aus. 

Zeugenhinweise trafen schließlich daraufhin ein und gaben wichtige Hinweise. So haben damals Pannenhelfer einen haltenden Transporter bemerkt und einen Mann beobachtet, der etwas über die Brüstung warf. Geistesgegenwärtig merkten sie sich das Kennzeichen des Wagens. 

Über eine Halterabfrage kamen die Beamten auf die Spur eines inzwischen 65-jährigen Berliners, der in seiner Wohnung überwältigt werden konnte. Nach seiner Festnahme wurde der 65-Jährige an die für den Fall zuständige Kriminalpolizei in Jena überstellt.


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