16.02.2018, 17:26 Uhr

Mordversuch 19-jähriger Afghane wollte Ex-Freundin ertränken, konnte aber nicht schwimmen - tot

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Ein 19-Jähriger wollte nach einem Streit seine Ex-Freundin ertränken. Die junge Frau konnte sich ans Ufer retten. Der Täter starb, da er nicht schwimmen konnte.

BERLIN/SPANDAU Nach einem Streit drehte ein 19-jähriger Afghane aus Berlin/Spandau völlig durch. Wie der Berliner Kurier berichtet, soll der Mann seine 17-jährige Freundin am 19. Dezember in die eiskalte Havel gestoßen haben. Anschließend sprang er selbst ins Wasser und versuchte, die junge Frau unter Wasser zu drücken. 

Der 17-Jährigen gelang es jedoch, sich zu retten und ans Ufer zu schwimmen. Der Täter hatte weniger Glück: Da er nicht schwimmen konnte, ging er in der nur zwei Grad kalten Havel unter. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei konnten den Mann zwar aus dem Wasser ziehen und wiederbeleben, doch er fiel ins Koma und kam nicht mehr zu Bewusstsein.

Am 14. Februar starb der 19-Jährige an den Folgen seiner schlimmen Tat, wie die Senatsjustizverwaltung am Freitag bestätigte. Sein 17-jähriges Opfer erlitt bei dem Mordversuch eine schwere Unterkühlung, blieb ansonsten aber unverletzt.


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