11.02.2018, 08:57 Uhr

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Der Neuöttinger Gaudiwurm war am Samstag wieder einmal der Publikumsmagnet im Landkreis: Tausende feierten auf dem Stadtplatz.

NEUÖTTING Bedeckter Himmel sorgte am Samstag dafür, dass die Temperaturen erträglich blieben. Mehr als eine Stunde dauerte es, bis sich der Zug mit den 42 Motivwagen und ungezähltem Fußvolk vom Stadtberg zum Burghauser Tor bewegt hatte. Beschäftigt hatten die Narren, die nicht nur aus dem Landkreis, sondern auch aus der weiteren Umgebung kamen, nicht nur lokale, sondern auch überregionale Themen. So war die Pleite der Air Berlin gleich auf drei Wagen dargestellt. Gespottet wurde aber auch über das große Angebot an Fitnesscentern in Neuötting und den Burghauser Christbaum, der auf dem Marienplatz in München nicht nur Begeisterung ausgelöst hatte. „Drum wird der DEUZ heuer den Christbaum bringe, do wern´s schaun dort drom in Minga“, spottete der Unterneukirchner Faschingsverein.

Der überwiegende Teil der Besucher hatte sich für das Fest auf dem Neuöttinger Stadtplatz zur Freude der Veranstalter maskiert. Zu sehen gab es nicht nur die einfachen Kostüme aus dem Supermarkt, viele hatten mit viel Aufwand und Fantasie eigene Ideen umgesetzt.

Nach dem Ende des Umzugs blieben noch Tausende auf dem Stadtplatz, um bei mitreißender Musik weiter zu feiern. Dass dabei einige, vor allem ganz junge Besucher, zu tief ins Glas schauten gehört offenbar dazu. Das erste Alkoholopfer musste vom BRK aber nicht erst nach dem Umzug, sondern schon gegen 13.30 Uhr ins Krankenhaus gebracht werden.

Wer noch mehr vom Gaudiwurm in Neuötting sehen möchte: Hier ein Filmbeitrag.


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