25.01.2018, 12:54 Uhr

Unfallflucht der anderen Art Wildsau rammt Polizeiwagen und flüchtet

(Foto: natureimmortal/123RF)(Foto: natureimmortal/123RF)

Polizisten geraten in Unterfranken mit Schwarzwild aneinander: So eine „Sauerei“ – Streifenwagen gerammt und geflüchtet

UNTERFRANKEN. Eine bislang noch unbekannte Wildsau hat am Mittwochnachmittag, 24. Januar, scheinbar grundlos einen Streifenwagen gerammt - so der Polizeibericht aus Giebelstadt im Landkreis Würzburg. Anschließend ergriff das Schwein mit seinen drei Begleitern die Flucht. Die Tiere sorgten noch im Ortsbereich von Giebelstadt für Verunsicherung, bevor sie in unbekannte Richtung entkamen.

Gegen 13.15 Uhr wurde die uniformierte Streifenbesatzung der Ochsenfurter Polizei auf eine Rotte Wildschweine aufmerksam, die am Zaun des Flugplatzes entlang in Richtung B 19 rannte. Die Beamten waren zu diesem Zeitpunkt auf der Bundesstraße unterwegs. Sie hielten sofort an, um den Gegenverkehr zu warnen.

Die Wildschweine zeigten sich jedoch von der Polizei unbeeindruckt. Eines rannte los und rammte den stehenden Streifenwagen frontal. An dem Dienstfahrzeug entstand dadurch ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 2.000 Euro.

Anstatt halt zu machen, rannte der bislang noch unbekannte Verursacher mit seinen drei Begleitern weiter in Richtung Giebelstadt. In der Folge gingen bei der Polizei Mitteilungen von besorgten Bürgern ein, die auf die flüchtige Rotte aufmerksam geworden waren. In einem Fall rannte eine Wildsau auf ein Grundstück. Als die eintreffende Streife das Gartentor schloss, durchbrach das Schwein einen Maschendrahtzaun und machte sich über eine Kleingartenanlage hinweg aus dem Staub.

Die anschließenden Fahndungsmaßnahmen, in die auch ein Jagdpächter mit eingebunden war, mussten ergebnislos abgebrochen werden. Es gibt aktuell keine Hinweise, wo sich die Rotte aufhalten könnte.


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