19.12.2017, 19:22 Uhr

Nach Kritik von Muslimin Schule verschiebt Weihnachtsfeier

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Eine muslimische Schülerin wollte an einer verpflichtenden Weihnachtsfeier, die während der Unterrichtszeit stattfinden sollte, aus religiösen Gründen nicht teilnehmen. Resultat: die Feier wurde verschoben.

LÜNEBURG Eine muslimische Schülerin eines Lüneburger Gymnasiums kritisierte die alljährliche Weihnachtsfeier, die während der Unterrichtszeit stattfinden sollte und somit für jeden verpflichtend war. 

Ihre Beschwerde reichte nach Berichten der Berliner Morgenpost dahin, dass sie die christlichen Lieder, die für gewöhnlich gesungen werden, nicht mit ihrem Glauben vereinen könne. 

Schulrektor Friedrich Suhr hatte gegenüber der „Landeszeitung Lüneburg“ erklärt, er könne und wolle niemanden zu einer Weihnachtsfeier zwingen. Daher entschied man sich dazu, die Feier auf den Nachmittag zu verlegen und die Teilnahme auf freiwilliger Basis zu belassen.


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