10.12.2017, 20:49 Uhr

Wenn der Klimawandel seine Spuren trägt Eisbär am Verhungern

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Der Umweltaktivist Paul Nicklen und sein Team trafen bei einer Expedition auf der kanadischen Baffininsel auf einen dahinvegetierenden Eisbären, der nur noch aus Haut und Knochen bestand. Die herzzerreißenden Filmaufnahmen postete er auf Instagram.

Der Klimawandel hinterlässt eindeutig seine Spuren ... dies musste jetzt auch Paul Nicklen und sein Filmteam von „Sea Legacy“ feststellen.

Auf ihrer Expedition auf der kanadischen Baffininsel begegneten sie einem hungernden Eisbären, der sich in der steppenähnlichen Landschaft nur schwer fortbewegte und wohl auf der Suche nach Essen war. 

Der Umweltaktivist postete auf Instagram ein herzzereißendes Video des sterbenden Eisbären, der nur noch aus Haut und Knochen besteht. Die Filmaufnahmen sind hier zu sehen und zeigen: dieser Bär ist am Verhungern! 

Wie Satellitenbilder zeigen, betreffen die Auswirkungen des Klimawandels auch die kanadische Baffininsel. Für Eisbären ist die Situation bedrohlich, weil sie ihre Hauptnahrungsquelle – Seehunde – in den veränderten Bedingungen nicht mehr vorfinden.

Paul Nicklen konnte dem Bären im Übrigen nicht weiterhelfen. Er hatte weder genug Futter dabei und hätte damit wohl das Leiden des Tieres verlängert, noch ist es in Kanada erlaubt, wilde Tiere zu füttern.


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