26.11.2017, 20:41 Uhr

Trauriger Rekord Amerikaner kaufen am „Black Friday“ mehr als 200.000 Waffen

(Foto: 123rf.om)(Foto: 123rf.om)

Trauriger Rekord: Amerikaner nutzen den Schnäppchentag „Black Friday“, um mehr als 200.000 Waffen zu kaufen. Das sind 20.000 mehr als noch im Vorjahr.

„Black Friday“ wird in Amerika ganz groß geschrieben. Mehr als noch in Deutschland, ist es der Schnäppchentag schlechthin, an dem sich lange Schlangen vor den Läden bilden. Alle mit einem Ziel: möglichst viele günstige Angebote abstauben. 

In diesem Jahr hat aber besonders ein Produkt einen traurigen Verkaufsrekord gemacht: wie die Bild nämlich berichtet wurden mehr als 200.000 Waffen verkauft. 

Um in den USA eine Waffe kaufen zu können, muss der Verkäufer in einigen Bundesstaaten einen Check des Strafregistereintrages anfragen. In diesem Jahr gingen bei der Bundespolizei FBI fast 204.000 Anfragen ein. 20.000 mehr als noch im bisherigen Rekordjahr 2016. 

Dabei darf ein Käufer nicht nur eine, sondern gleich mehrere Waffen erwerben. Daher belegt die Zahl der Anträge nur einen Teil der tatsächlichen Verkäufe. 

Das Recht, eine Waffe zu besitzen, ist in den USA verfassungsrechtlich geschützt. Und auch wenn immer mal wieder Diskussionen über eine Änderung der Waffengesetze besteht, scheint sich in nächster Zeit erst einmal nichts zu ändern.


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