15.09.2020, 11:08 Uhr

Bildungsgespräch zum Schuljahresbeginn Verantwortliche freuen sich über stabile Schülerzahlen

Nach dem Bildungsgespräch: Schulamtsdirektor Konrad Rieder, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Schulamtsdirektor Stephan Grotz, Landrat Josef Laumer (von links).Nach dem Bildungsgespräch: Schulamtsdirektor Konrad Rieder, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Schulamtsdirektor Stephan Grotz, Landrat Josef Laumer (von links).

Zum Schuljahresbeginn ist es gute Tradition, dass sich im Schulamt die Vertreter der Staatlichen Schulämter in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen mit den beiden rechtlichen Leitern zum sogenannten Bildungsgespräch treffen.

Straubing. So stellten die Schulamtsdirektoren Heribert Ketterl, Konrad Rieder und Stephan Grotz die neuesten Zahlen und Entwicklungen an den Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer im Beisein von MdL Josef Zellmeier vor.

Von „stabilen Schülerzahlen an den Grund- und Mittelschulen“ sprach Heribert Ketterl. Ab 2023 sei an manchen Standorten sogar ein enormes Wachstum von teils 20 Prozent zu erwarten. Dies gelte vor allem für Orte wie Bogen, Feldkirchen, Mallersdorf-Pfaffenberg, Geiselhöring, Kirchroth, Oberschneiding, Niederwinkling, Schwarzach oder Parkstetten. „Es ist aber die Frage, wie immer bei Prognosen, ob die Zahlen tatsächlich auch längerfristig stabil bleiben“, betonte Ketterl.

Allerdings sieht es nicht in allen Teilen des Landkreises so aus, so verzeichne etwa der nördliche Landkreisteil deutlich schwächere Zahlen.

Die Übertrittsquote hat sich im Landkreis um zwei Prozent auf 68 Prozent erhöht (32 Prozent Realschule, 36 Prozent Gymnasium), in der Stadt auf 58 Prozent leicht verringert (40 Prozent Gymnasium, 18 Prozent Realschule).

Eine Herausforderung stellte wie in jedem Jahr die Versorgung mit Lehrkräften und die Bildung der mobilen Reserve dar. „Alleine durch Schwangerschaften fallen dort schon um die 700 Stunden weg“, so Stephan Grotz. Insgesamt konnte man sich am Ende aber über eine bessere Versorgung als erwartet freuen, zu der auch Pensionisten (acht „Ehemalige“ mit insgesamt 60 Stunden) und Gymnasial- und Realschullehrer beitragen.

Landrat, Oberbürgermeister und MdL Zellmeier betonten unisono die Kompetenz und das lösungsorientierte Vorgehen im Schulamt. Denn auch der Wechsel von insgesamt zehn Schulleitungen in Stadt und Landkreis musste erst einmal bewältigt werden. Konrad Rieder machte deutlich, dass die beim Bildungsgespräch besprochenen Wünsche und Themenfelder bei den politischen Vertretern auch wirklich ankommen: „Die rechtlichen Leiter haben immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen.“


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