29.04.2019, 14:29 Uhr

Für Studenten am TUM Campus Straubing Weiteres Stipendium ausgelobt

Die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstands der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe gemeinsam mit den Vertretern der Volksbank Straubing eG. (v.l.) Edmund Wanner (Volksbank Straubing eG), Prof. Dr. Carl Christian Beckmann (Stiftungsrat), Edmund Langer (Vorstandsmitglied), Minister Bernd Sibler, Altlandrat Alfred Reisinger (Stiftungsrat), Norbert Herten (Volksbank Straubing eG), Werner Döller (Stiftungsrat), Oberbürgermeister Markus Pannermayr. (Foto: carmen-ev)Die Mitglieder des Stiftungsrates und des Vorstands der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe gemeinsam mit den Vertretern der Volksbank Straubing eG. (v.l.) Edmund Wanner (Volksbank Straubing eG), Prof. Dr. Carl Christian Beckmann (Stiftungsrat), Edmund Langer (Vorstandsmitglied), Minister Bernd Sibler, Altlandrat Alfred Reisinger (Stiftungsrat), Norbert Herten (Volksbank Straubing eG), Werner Döller (Stiftungsrat), Oberbürgermeister Markus Pannermayr. (Foto: carmen-ev)

Ab sofort Bewerbung für Stipendium der Volksbank und der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe möglich

STRAUBING „Aus der Region für die Region“ – Ab sofort Bewerbung für Stipendium der Volksbank und der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe möglich

Am Freitag, 26. April, wurde der offizielle Startschuss für ein weiteres Stipendium für Studierende aus den Bereichen Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien gegeben. Die Finanzierung des Stipendiums erfolgt durch die Volksbank Straubing eG: 250 Euro monatlich über einen Zeitraum von zwei Jahren für einen engagierten Studierenden. Neben Vertretern der Volksbank und der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe nahm auch der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, an der Auslobung im historischen Mohrensaal der Volksbank am Ludwigsplatz in Straubing teil.

„Aus der Region für die Region“, das sei ein Satz, den sich die Volksbank auf die Fahnen geschrieben habe, so Volksbank-Vorstandsvorsitzender Edmund Wanner. Neben zahlreichen gemeinnützigen Projekten, die die Volksbank fördert, soll auch mit dem Stipendium etwas zurückgeben werden. Die Entwicklung des Universitätsstandortes Straubing trage maßgeblich zu den wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region bei und fördere daher den Wirtschaftsstandort Straubing. Wanner bedankte sich außerdem bei Prof. Dr. Carl Christian Beckmann, der als Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Nachwachsend Rohstoffe fortlaufend für die Auslobung von Stipendien werbe. Es wäre wünschenswert, wenn noch viele weitere dem Vorbild folgen würden, so Beckmann.

Auch Wissenschaftsminister und Vorsitzender des Stiftungsrates Bernd Sibler, der erst in den vergangenen Tagen bei einer USA- und Kanadareise gemeinsam mit universitären Vertretern aus München das dort sehr ausgeprägte Stipendiensystem erlebt habe, steht hinter der Idee. Natürlich seien dort die Studiengebühren enorm, doch auch in Bayern könnte mit Stipendien ein sozialer Ausgleich geschaffen und außerordentliche Leistungen gefördert werden. Diese Gedanken stecken auch hinter den Stipendien der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe. Er hob außerdem das Potenzial Straubings als Wissenschaftsstandort hervor. Hier können die Synergien der traditionellen Landwirtschaft mit der High-Tech-Forschung optimal und zukunftsgerichtet genutzt werden.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr lobte ebenfalls das Engagement. Die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie sei ein wichtiges Zukunftsthema, über das in Straubing mittlerweile ein großer Konsens herrsche. Edmund Langer, Vorstandsmitglied der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe und Geschäftsführer von C.A.R.M.E.N. e.V., sieht eine wichtige Chance auch darin, durch die Stipendien ein Netzwerk zu schaffen. Das in Straubing erlernte Wissen tragen die Studierenden auch in andere Regionen.

Die bisher insgesamt drei Stipendien der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe bieten Studierenden aus dem Bereich Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien die Möglichkeit, ihre überdurchschnittlichen fachlichen und persönlichen Voraussetzungen während des Studiums weiter zu entfalten und erfolgreich in die berufliche Entwicklung zu integrieren. Schon während der Ausbildung kann ein Netzwerk innerhalb der Branche und weit darüber hinaus geknüpft werden.

Die von C.A.R.M.E.N. e.V. gegründete Stiftung Nachwachsende Rohstoffe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mittel so einzusetzen, dass die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Wirtschaft schnell und flexibel ermöglicht wird.


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