10.02.2020, 13:06 Uhr

Bildung fördern und Armut verringern „1.000 Schulen für unsere Welt“ – Amberg beteiligt sich an Gemeinschaftsinitiative

 Foto: Dr. Ulrich Siebenbürger/Projekthilfe Dr. Luppa Foto: Dr. Ulrich Siebenbürger/Projekthilfe Dr. Luppa

„1.000 Schulen für unsere Welt“ lautet der Titel einer Gemeinschaftsinitiative der Kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag sowie Deutscher Städte- und Gemeindebund, die es sich zum Ziel gesetzt haben, durch kommunales Engagement Schulen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu errichten.

AMBERG. Den Kommunen kommt dabei die Aufgabe zu, in der Bevölkerung und bei lokalen Wirtschaftsunternehmen Spenden für jeweils ein konkretes Schulprojekt zu sammeln. „Auch die Stadt Amberg hat sich entschlossen, sich an dieser Initiative zu beteiligen und sich dafür zu engagieren, dass eine Schule gebaut werden kann“, erklärt Oberbürgermeister Michael Cerny und bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Stadt dabei zu unterstützen. „Ziel dieser Aktion ist es, Bildung in den betroffenen Gebieten zu fördern, um auf diese Weise die Armut zu verringern und den dort lebenden Menschen neue Perspektiven zu eröffnen“, so der Amberger OB.

Und wie viel Geld wird benötigt, um eine Schule errichten zu können? „Man geht davon aus, dass die Kosten für einen Schulhausbau zwischen 30.000 und 80.000 Euro variieren können. Dabei hängt die tatsächliche Höhe von Faktoren wie der Lage, dem Bedarf und der Größe der Einrichtung ab“, so Cerny. Vor diesem Hintergrund hoffen er und die Organisationen auf rege Beteiligung, egal wie viel man beitragen kann. Denn: „Schon kleinere Summen können viel bewegen.“

All Jene, die sich an dieser Spendenaktion beteiligen, können sicher sein, dass das von ihnen gespendete Geld zu hundert Prozent in den Bau der Schule fließt, denn bei dem Projekt werden keine Verwaltungskosten erhoben. Wie erfolgreich diese Maßnahme ist, hat das bisherige Ergebnis der Gemeinschaftsinitiative eindrucksvoll bewiesen. So wurden unter ihrem Dach von mehr als 40 Kommunen rund hundert Schulbauprojekte angestoßen, 21 Einrichtungen haben bereits eröffnet. Die Spendensumme beläuft sich zwischenzeitlich auf rund 2,8 Millionen Euro. Auch die Stadt Amberg hat für die Maßnahme schon einen kleinen Grundstock in Höhe von 1.100 Euro legen können. Das Geld übergab der Leiter der Zentralen Dienste Josef Singer dem Oberbürgermeister und Heike von Eyb im Rahmen einer Dankeschönfeier für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich anlässlich des Tags der offenen Tür der Stadtverwaltung freiwillig engagiert hatten. Bei diesem Betrag handelt es sich um den Erlös, der im Zuge dieser Veranstaltung im Oktober 2019 eingenommen werden konnte.

Michael Cerny hofft nun, dass möglichst viele Firmen und Privatpersonen diesem Beispiel folgen. Ihnen steht Heike von Eyb unter der Telefonnummer 09621/ 102003 oder per Mail an heike.eyb@amberg.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung.


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