09.07.2019, 15:15 Uhr

Wettbewerb des Kultusministeriums Landeswettbewerb „Experimente antworten“ – acht Schülerinnen und Schüler des JAS-Gymnasiums waren dabei

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte Schulleiter Christian Schwab (Mitte) den Jungforscherinnen und Jungforschern des JAS-Gymnasiums Nabburg zu ihrem Erfolg und überreichte ihnen die von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo unter-zeichneten Urkunden. (Foto: Andreas Fröhlich)Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte Schulleiter Christian Schwab (Mitte) den Jungforscherinnen und Jungforschern des JAS-Gymnasiums Nabburg zu ihrem Erfolg und überreichte ihnen die von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo unter-zeichneten Urkunden. (Foto: Andreas Fröhlich)

An der dritten Runde des Schülerwettbewerbs „Experimente antworten“ haben acht naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums teilgenommen, davon sieben aus den 5. Klassen und ein Schüler aus der 9. Klasse.

NABBURG Sie wurden für ihren Forschergeist und ihre Kreativität mit Urkunden ausgezeichnet. Während in der 5. Jahrgangsstufe der Schwerpunkt auf einer gewissenhaften Durchführung und einer lückenlosen Dokumentation der Experimente liegt, müssen ab der 8. Jahrgangsstufe zusätzlich Lösungen für die aufgeworfenen Fragestellungen gefunden werden.

Der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgeschriebene Wettbewerb „Experimente antworten“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in den Jahrgangsstufen 5 – 10. Dreimal pro Schuljahr werden mehrere Experimentieraufgaben zu einem interessanten, naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die die Schülerinnen und Schüler selbständig zuhause durchführen sollen. Das Anliegen des Wettbewerbs ist es, bei den Kindern die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken sowie Nachwuchs für andere Wettbewerbe, wie zum Beispiel für die naturwissenschaftlichen Olympiaden, zu gewinnen.

Die dritte Runde stand unter dem Motto „Ins rechte Licht gerückt“. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler diverse Phänomene rund um das Thema Licht. Sie mussten mit einer Röhre und mit handelsüblichen Objektträgern ein Untersuchungsgerät für Licht bauen, dass ähnlich wie ein Polarisationsfilter funktioniert. Durch Experimente damit sollte unter anderem die Frage geklärt werden, wie sich störende Spiegelungen an der Wasseroberfläche durch Drehung des Gerätes möglichst stark verringern lassen oder um wie viel Grad man die Röhre drehen muss, damit ein Monitor, durch eine Zuckerlösung betrachtet, wieder möglichst dunkel erscheint. Dabei sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

Die durchgeführten Experimente sowie die Versuchsergebnisse mussten genau beschrieben und mit Fotos, Skizzen, Diagrammen und Tabellen übersichtlich und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Die von Hannah Born (5b), Leonie Reichel (5a) und Maximilian Prebeck (9d) eingereichten Dokumentationen wurden von der Jury mit dem Spitzenprädikat „Teilnahme mit großem Erfolg“ ausgezeichnet. Über das Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ können sich freuen: Gwendolin Bock (5b), Maja Hofmann (5b), Ivette Plößl (5b), Franziska Schatz (5b) und Korbinian Klug (5d).

Hannah Born hat an allen drei Wettbewerbsrunden des vergangenen Schuljahres „mit großem Erfolg“ teilgenommen und erhält als besondere Anerkennung den „Superpreis Experimente antworten 2019“. Diese hohe Auszeichnung wird ihr am 11. Oktober im Rahmen einer besonderen Festveranstaltung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München verliehen. Nur 52 der bayernweit 3.900 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler schafften den Superpreis.

Der Wettbewerb wird von folgenden Lehrkräften betreut: Juliane Gerstl, Birgit Röhrl, Sabine Singer, Michael Sontheim, Lucca Eisele sowie Fachkoordinatorin für Natur und Technik, Iris Hösl.


0 Kommentare