28.05.2019, 19:07 Uhr

Montessori-Kinderhaus Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank besuchte die „Holzfüchse“

Die 23 „Holzfüchse“ freuten sich sehr über den Besuch von Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (Mitte). (Foto: Rebecca Federer)Die 23 „Holzfüchse“ freuten sich sehr über den Besuch von Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (Mitte). (Foto: Rebecca Federer)

„Holzfüchse“ nennt sich die neue Kindergartengruppe des Montessori-Kinderhauses in Rappenbügl. Ein sehr passender Name für einen Waldkindergarten, bei dem die Kinder den ganzen Tag draußen „im Holz“ verbringen. Im Frühjahr wurde nun das Domizil für die Gruppe fertig. Grund genug für einen Besichtigungstermin mit Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.

MAXHÜTTE-HAIDHOF Bei den ersten Blicken, die man durch die Bäume hindurch auf die Schutzhütte des Waldkindergartens erhascht, erinnert das spitze Dach ein wenig an ein Hexenhäuschen. Bei genauerem Hinsehen wird aber sofort klar, warum die Kindergärtnerinnen und Kinder das Häuschen liebevoll ihr „Waldschloss“ nennen. Die weißen Wände und das helle Fichtenholz im lichtdurchfluteten Gruppenraum sorgen für eine Atmosphäre, in der sich jeder sofort wohlfühlt. Neben dem Gruppenraum sind noch eine Garderobe und eine Toilette in der Schutzhütte zu finden. Mehr braucht es nicht, da die Kinder im Regelfall den ganzen Tag im Freien verbringen. „Nur bei Regen und bei niedrigen Temperaturen zum Aufwärmen nutzen wir die Hütte“, erzählt die Leiterin des Kinderhauses Melanie May.

„Im Moment sind in der Waldkindergartengruppe 23 Kinder angemeldet. Ab September werden es 25 sein, dann sind wir voll belegt“, so May. Auf die Frage wie die Rückmeldung der Eltern sei, antwortet Barbara Schuster, welche die Leitung der Waldgruppe innehat: „Die Zahlen sprechen für sich. Die Eltern sind begeistert von dem Waldkindergarten.“ Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank ist sich sicher, dass dies vor allem Melanie May, Barbara Schuster und ihren Kolleginnen zu verdanken ist, „weil ihr mit so viel Leidenschaft dabei seid und eure Arbeit mit Überzeugung und Freude macht.“

Ein Resümee der vergangenen Monate zeigt: Die Lage des Grundstücks hat sich als großer Vorteil erwiesen. „Das Gelände mit all seinen Hängen und Hügeln ist für die Kinder zum Spielen und Klettern ideal. Es könnte nicht besser sein“, lässt Schuster verlauten. „Auch die Nähe zum Montessori-Kinderhaus ist optimal, denn wenn ein Sturm aufzieht, sind wir in wenigen Minuten im Kinderhaus.“

Nachdem das Schutzhaus nun fertiggestellt wurde, fehlt nur noch ein Sonnensegel, welches demnächst nachgerüstet wird und es den Mädchen und Jungen ermöglicht, auch bei leichtem Regen draußen im Wald zu bleiben.


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