04.10.2018, 14:29 Uhr

Bildung „MINT-Mädchen-Projekt“ startet am JAS-Gymnasium in Nabburg

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erklärte im Rahmen ihres eröffnenden Festvortrags, warum ihr das „MINT-Mädchen-Projekt“ derart am Herzen liegt und sie sich dafür einsetzt: Mit im Bild die Teilnehmerinnen des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums Nabburg, Lisa Bruckner, Lena Neubig, Hanna Rauch und Luisa Baumann. (Foto: C. Schwab)Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erklärte im Rahmen ihres eröffnenden Festvortrags, warum ihr das „MINT-Mädchen-Projekt“ derart am Herzen liegt und sie sich dafür einsetzt: Mit im Bild die Teilnehmerinnen des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums Nabburg, Lisa Bruckner, Lena Neubig, Hanna Rauch und Luisa Baumann. (Foto: C. Schwab)

Am Donnerstag, 27. September, fand die Auftakt-Veranstaltung des „MINT-Mädchen-Projekts“ der OTH Amberg-Weiden statt.

NABBURG Das „MINT-Mädchen-Projekt“ ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative, die MINT- interessierten und -talentierten Schülerinnen auf ihrem Weg in ein mathematisches, IT-, naturwissenschaftliches oder technisches Studium begleitet. Unter den Teilnehmerinnen sind auch vier Schülerinnen des Johann-Andreas-Schmeller Gymnasiums in Nabburg: Lena Neubig und Lisa Bruckner aus der elften Jahrgangsstufe sowie Luisa Baumann und Hanna Rauch aus der 12. Jahrgangsstufe.

Die Präsidentin der OTH-Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, empfing die 33 Schülerinnen, die an dem MINT-Mädchen-Projekt der Hochschule teilnehmen, am Amberger Standort der Hochschule. Gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrkräften wurden die Teilnehmerinnen zudem von der Projektleiterin Dr. Wagner und der Projektkoordinatorin Schönfeld herzlich willkommen geheißen. Anschließend folgten Festvorträge von Prof. Dr. Klug sowie von Prof. Dr. Lucht von der TU Berlin, die sowohl Soziologin als auch Diplomphysikerin ist.

Die dritte Ansprache hielten die Projektleiterin Dr. Wagner und die Projektkoordinatorin Schönfeld. Auch sie betonten die Wichtigkeit des Projekts und stellten die verschiedenen Angebote vor.

In den kommenden zehn Monaten kommen auf die Schülerinnen mehrere Exkursionen zu Museen und MINT-Betrieben in der Region zu. Zudem wird jeder Teilnehmerin eine Mentorin zugeteilt, die jede Schülerin persönlich betreut. Zu Beginn des Projekts finden außerdem „Empowerment- Workshops“ statt, die den Teilnehmerinnen zusätzliches Vertrauen in ihre Stärken verleihen sollen. Am Ende der Vortragsreihe stellten sich MINT-Studentinnen sowie -Absolventinnen verschiedener Fachbereiche vor. Bei Jazz-Live-Musik im Foyer war Gelegenheit, mit ihnen ungezwungen ins Gespräch zu kommen und nähere Informationen über MINT-Studiengänge im Allgemeinen und berufliche Aussichten zu bekommen.


0 Kommentare