04.10.2018, 12:53 Uhr

Geoinformatik und Landmanagement Neuer Studiengang – 48 Studierende haben ihre Ausbildung an der OTH Amberg-Weiden begonnen

(Foto: chagin/123RF)(Foto: chagin/123RF)

„Zu Beginn des neuen Studiengangs Geoinformatik und Landmanagement an der OTH Amberg-Weiden konnten erstmals auch vier duale Studierende der Bayerischen Vermessungsverwaltung ihr Studium aufnehmen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Die neuen Studierenden werden an der Hochschule Amberg-Weiden studieren und an den heimatnahen Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Freyung, Neumarkt, Bayreuth und Weiden tätig sein.

AMBERG/WEIDEN Als weitere Konsequenz aus der Heimatstrategie startete zum 1. Oktober 2018 erstmals der Studiengang Geoinformatik und Landmanagement an der OTH Amberg-Weiden. Damit besteht neben den Studiengängen an der Hochschule München und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ein weiteres Studienangebot des Vermessungswesens an einer Hochschule im Ostbayerischen Raum. Finanzminister Füracker und der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß hatten sich für diesen Standort eingesetzt, an dem nun insgesamt 48 Studierende ihre akademische Ausbildung begonnen haben.

Damit werden nun parallel zur Behördenverlagerung auch die entsprechenden Studienmöglichkeiten vor Ort angeboten. Dieses technische Studium fördert den Nachwuchs im Ingenieurbereich insgesamt, stellt aber auch für die Nachwuchsgewinnung in der Bayerischen Vermessungsverwaltung einen großen Gewinn dar. Bayern ist mit der Einrichtung des Heimatministeriums und der Heimatstrategie Vorbild und Vorreiter. Gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern – in der Stadt und auf dem Land – sind oberstes Ziel der bayerischen Staatsregierung und ausdrücklicher Verfassungsauftrag. Mit der Heimatstrategie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat werden ländliche Räume erfolgreich gestärkt und Verdichtungsräume entlastet, etwa mit der Gründung von Fachhochschulen vor Ort in den Regionen, mit Behördenverlagerungen vor allem in den ländlichen Raum, der Wiederbelebung von Dorfkernen und einem bundesweit einzigartigen Breitbandförderprogramm. Füracker: „Wir wollen, dass die Menschen in ihrer Heimat leben, studieren und arbeiten können.“


0 Kommentare