24.09.2018, 13:14 Uhr

„Mehrweg ist erste Klasse“ Ambergs Landrat Richard Reisinger verteilt Brotzeitboxen an ABC-Schützen

(Foto: Michael Schröter)(Foto: Michael Schröter)

Schon von klein auf sollen Kinder lernen, Abfall zu vermeiden. Denn der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Deshalb unterstützt der Landkreis Amberg-Sulzbach das Ziel der Müllvermeidung seit exakt 25 Jahren; anfangs mit der Verteilung kostenloser Mehrweg-Getränkeflaschen an alle Erstklässler, seit 2009 sorgen bunte Brotzeitboxen bei den ABC-Schützen dafür, dass für die Brotzeit zur Pause erst gar kein Müll entsteht.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen im Landkreis Amberg-Sulzbach verteilte Landrat Richard Reisinger gemeinsam mit Schulleiterin Gabriele Krettner, Bürgermeister Alwin Märkl und Robert Graf vom Abfallwirtschaftsamt des Landkreises Brotzeitboxen an 43 ABC-Schützen der Grundschule Freudenberg.

„Mit der Nutzung der Mehrweg-Artikel betreiben die Kinder aktiven Umweltschutz und tragen dazu bei, Energie und Ressourcen einzusparen, die durch die Produktion beispielsweise von Alufolie oder Butterbrotpapier verbraucht würden“, erklärte Landrat Richard Reisinger den Schülerinnen und Schülern im Schulhaus Lintach. „Mehrweg ist immer erste Klasse“, ließ der Landkreischef die Buben und Mädchen wissen.

Mit der Aktion will der Landkreis Amberg-Sulzbach das Verständnis für Abfallvermeidung möglichst früh wecken. Ein Großteil der Abfälle kann zwar verwertet und in neuen Produkten oder zur Stromerzeugung genutzt werden, dies erfordert jedoch viel Aufwand bei Transport und Recycling und belastet dadurch die Umwelt noch einmal. „Deshalb ist der beste Müll der, der gar nicht erst entsteht“, sagte Landrat Richard Reisinger. 1993 startete die Müllvermeidungsaktion des Landkreises Amberg-Sulzbach. Seitdem wurden rund 30.000 Mehrwegbehälter an ABC-Schützen ausgegeben.


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