16.07.2018, 12:25 Uhr

Projekt Fairer Handel wird am JAS-Gymnasium großgeschrieben

(Foto: JAS-Gymnasium Nabburg)(Foto: JAS-Gymnasium Nabburg)

Am Donnerstag, 12. Juli, traf sich das Schulteam der Schülerfirma um die Organisatorin und Leiterin der Schülerfirma, Iris Hösl, zum zweiten Mal, um über die in diesem Schuljahr gelaufenen Tätigkeiten zum Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit zu resümieren und einen Ausblick auf mögliche Projekte im kommenden Schuljahr zu geben.

NABBURG Im vergangenen Schuljahr erwarb das JAS-Gymnasium Nabburg in einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung von einem Vertreter der gemeinnützigen Handelsorganisation „Transfair“ den Titel „Fairtrade-School“. Das „Transfair“Team überprüft in einem zweijährigen Turnus, ob alle Kriterien erfüllt sind und der Status „Fairtrade-School“ noch gültig ist.Z u diesen Kriterien gehören unter anderem ein zweimaliges Treffen des Schulteams im Schuljahr und die Planung und Durchführung eines fairen Projekts an der Schule. In diesem Schuljahr fand ein faires Frühstück mit den achten Klassen statt.

Dabei informierten sich die Schülerinnen und Schüler, welche Speisen traditionsgemäß auf dem Frühstückstisch einer Produzentenfamilie zu finden sind und brachten diese in Form einer Präsentation ihren Mitschülern näher. Im Anschluss daran ging es an die Praxis. In der Schulmensa wurde von der Schülerfirma unter Anleitung der Ernährungsberaterin und Vorsitzenden des Elternbeirats sowie des Fördervereins Frau Johanna Baumann zubereiteter Quinoa-Brei, verfeinert mit allerlei Früchten und Nüssen, und fair gehandelter Orangensaft angeboten. Des Weiteren erinnerten die Q11-Schüler des Schulteams in Form einer Powerpoint-Präsentation an die Anfänge der Schülerfirma, die 2011 aus einem P-Seminar heraus entstand und veranschaulichten die Entwicklung bis zur heutigen „Fairtrade-School“ mit vielen Bildern. Ziel des alljährlichen Projektes ist es, die jugendlichen Schülerinnen und Schüler dahingehend zu sensibilisieren, dass sie durch den Kauf und Verzehr fairer Produkte für die inzwischen 2,5 Millionen Produzentinnen und Produzenten und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen beitragen können. Die Jugendlichen ermöglichen also diesen Menschen Investitionen in ihre Zukunft und sie schaffen Perspektiven, was zweifellos auch Fluchtgründe mindern kann.

Im Schuljahr 2018/19 ist ein Projekt mit der Bildungsreferentin vom Eine-Welt-Laden Teublitz, Sabine Domscheidt, zum Thema Kunststoffabfall und dessen Vermeidung in Planung.


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