07.01.2021, 12:14 Uhr

Das Sozialministerium informiert So wird die Kinderbetreuung ab dem 11. Januar organisiert

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Bayern verlängert die seit 16. Dezember 2020 geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder über den 10. Januar 2021 hinaus bis zunächst zum 31. Januar 2021. Eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern die Betreuung auf gar keine andere Weise sicherstellen können, wird weiterhin eingerichtet.

Bayern. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Familien sind durch die notwendigen Einschränkungen bis Ende Januar weiterhin immens belastet. Homeoffice, Homeschooling und Betreuung von kleinen Kindern lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Wir wollen den Eltern eine Alternative bieten, damit möglichst wenige Kinder in den Einrichtungen betreut werden, um sie, ihre Familien und das pädagogische Personal bestmöglich zu schützen: So ermöglichen wir ähnlich wie im Frühsommer wechselseitige, privat organisierte, feste und unentgeltliche Eltern-Betreuungsgruppen mit Kindern aus höchstens zwei Hausständen. Wer sein Kind daheim betreut, kann zudem pro Elternteil bis zu zehn zusätzliche Kinderkrankentage nutzen, Alleinerziehende bis zu 20. Allen Eltern, die die Betreuung auf gar keine andere Weise sicherstellen können, geben wir die Möglichkeit, ihre Kinder weiterhin in den Kindertageseinrichtungen betreuen zu lassen. Auf systemrelevante Berufe kommt es hierbei nicht an.“ Heilpädagogische Tagesstätten bleiben zur Sicherung des Kindeswohls auch weiterhin geöffnet.

Trautner erklärte: „Wir setzen damit den bewährten Weg aus der Vorweihnachtswoche fort, den sowohl Eltern als auch die Beschäftigten in den Kitas bereits kennen. Das sorgt für einen reibungslosen Übergang. Wir haben mit dieser Regelung vor Weihnachten gute Erfahrungen gemacht, weniger als zehn Prozent der Kinder haben die Notbetreuung besucht. Ich möchte hier aber erneut an alle Eltern appellieren: Gehen Sie bitte mit dieser Möglichkeit verantwortungsvoll um. Denn damit schützen Sie sich selbst, Ihre Kinder und vor allem auch unsere Beschäftigten in den Kitas. Klar ist auch: Wenn wir wieder regulär öffnen können, stehen die Kindertageseinrichtungen an erster Stelle.“


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