08.12.2020, 12:35 Uhr

110 Jahre Chronik der städtischen Sing- und Musikschule erschienen

Kulturreferent Wolfgang Dersch, Wolfgang Graef, Leiter der Sing- und Musikschule, Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak, Verleger Fritz Pustet und Sabine Karlstetter, Bücher Pustet. Foto: Bilddokumentation Stadt RegensburgKulturreferent Wolfgang Dersch, Wolfgang Graef, Leiter der Sing- und Musikschule, Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak, Verleger Fritz Pustet und Sabine Karlstetter, Bücher Pustet. Foto: Bilddokumentation Stadt Regensburg

Zum 110. Geburtstag der Städtischen Sing- und Musikschule hat die Stadt Regensburg eine Chronik herausgegeben. Unter dem Titel „MusikERleben“ würdigt sie die musische und pädagogische Arbeit der Einrichtung über die Jahrzehnte.

Regensburg. „Durch alle politischen und gesellschaftlichen Umbrüche gelang es den jeweiligen Leitern, mit städtischer Unterstützung, die Sing- und Musikschule kontinuierlich auszubauen und von Beginn an viele Mädchen und Jungen sowie deren Eltern für Musik zu begeistern“, erklärt der Autor der Chronik, Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak. Heute gehört die Sing- und Musikschule im neuen Haus der Musik mit zahlreichen Wettbewerbsteilnahmen und internationalen Partnerschaften, dem Cantemus-Chor und beinahe 4.000 Schülerinnen und Schülern zum festen Bestandteil des Regensburger Kulturbetriebs.

Für die Chronik, an der mit Unterbrechungen zwölf Jahre lang gearbeitet worden ist, wurden unzählige Dokumente aus städtischen, privaten und musikschuleigenen Archiven sowie Zeitungsberichte, Fotos, Jahresberichte, Augenzeugenberichte und mündliche Überlieferungen zusammengestellt und ausgewertet. „Das Werk würdigt nicht nur die 110-jährige Geschichte der Sing- und Musikschule, sondern auch die vielen Menschen, die im Lauf der Zeit hier ein- und ausgegangen sind, um Musik zu lernen oder zu lehren, und die sicht- und hörbare Spuren hinterlassen haben“, sagt Kulturreferent Wolfgang Dersch.

Als die Städtische Singschule Regensburg, wie sie damals hieß, gegründet wurde, war Bayern noch Königreich. „Es ist ein großes Geschenk, über eine so traditionsreiche Institution zu verfügen“, betont Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Die Stadt werde sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, diese Erfolgsgeschichte fortzuführen – „mindestens noch einmal 110 Jahre lang“. Der Umzug in die wunderbaren Räumlichkeiten im neuen Haus der Musik sei dafür ein wichtiger Schritt gewesen.

Die Chronik „MusikERleben“ ist im Pustet-Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.


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