27.11.2020, 09:51 Uhr

Corona-Pandemie Bayerische Staatsregierung verlängert Schulbusverstärker bis zu den Osterferien

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Das Bayerische Kabinett hat am Donnerstag, 26. November, die Verlängerung der Übernahme der Kosten für zusätzliche Schulbusse bis Beginn der Osterferien 2021 beschlossen.

Bayern. Damit erhalten die Kommunen Planungssicherheit, um den Anforderungen der Pandemie im Schulbusverkehr gerecht zu werden. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Es kann uns nur gemeinsam gelingen, die Pandemie zu bewältigen. Daher freut es mich, dass wir heute die Fortführung der Unterstützung für zusätzliche Schulbusse bis zu den Osterferien beschlossen haben. Die Kommunen nehmen das Programm bisher gut an. Aktuell fahren bereits rund 350 zusätzliche Schulbusse in Bayern, für die das Land die Kosten trägt.“

Der Freistaat übernimmt weiterhin 100 Prozent der Kosten der Kommunen bei der Bestellung von zusätzlichen Schulbussen. Bis zum Jahresende 2020 werden voraussichtlich 20 Millionen Euro von den Kommunen aus dem Programm abgerufen. Die Staatsregierung hat nun beschlossen, für das kommende Jahr ebenso 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um die Bestellung zusätzlicher Schulbusse zu ermöglichen. Die Entscheidung zur Bestellung der zusätzlichen Schulbusse trifft die jeweilige Kommune aufgrund ihrer Einschätzung vor Ort.

Der Landesverband der Bayerischen Omnibusunternehmen e. V. unterstützt die Kommunen bei der Vermittlung von Verkehrsunternehmen. Auch über die den Verkehrsunternehmen und Kommunen bekannte interne Internetplattform des Verkehrsministeriums ist eine Vermittlung möglich. Nach aktueller Abfrage bei den Verkehrsunternehmen im Freistaat stehen noch über 400 Busse des Freistaates zur Verfügung, die von den Kommunen zusätzlich eingesetzt werden können. Der Erfolg des Programms zeigt sich in der hohen Anzahl an Verstärkerleistungen, die jeden Tag im Schülerverkehr erbracht werden. Durch den Einsatz von rund 350 Bussen pro Tag, kann das Platzangebot im Schülerverkehr gezielt verbessert werden.


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