18.11.2020, 11:39 Uhr

Unterstützung für ein Jahr Deutschlandstipendien an 72 Studierende der OTH Regensburg vergeben

Im Förderjahr 2020/2021 erhalten 72 Stipendiatinnen und Stipendiaten der OTH Regensburg finanzielle und ideelle Unterstützung durch das Deutschlandstipendium. Foto: OTH Regensburg/Florian HammerichIm Förderjahr 2020/2021 erhalten 72 Stipendiatinnen und Stipendiaten der OTH Regensburg finanzielle und ideelle Unterstützung durch das Deutschlandstipendium. Foto: OTH Regensburg/Florian Hammerich

Im Förderjahr 2020/2021 unterstützt das Deutschlandstipendium 72 herausragende Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Regensburg. „Das Deutschlandstipendium ist ein Zeichen dafür, wie wichtig unserer Gesellschaft junge Talente sind. Dieses generationenübergreifende Stifterengagement wirkt motivierend, bindet unsere Studierenden stärker an die Region und unterstützt sie finanziell. Gerade der letztgenannte Aspekt ist in der aktuellen Zeit von besonderer Bedeutung. Dafür bin ich unseren Stiftern überaus dankbar“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, anlässlich der Vergabe der Deutschlandstipendien.

Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es wird je zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderinnen und Fördern sowie Unternehmen getragen. Das Stipendium unterstützt Studierende mit hervorragenden Leistungen, die sich gesellschaftlich oder sozial engagieren, für zwei Semester mit monatlich 300 Euro. In diesem Jahr beträgt die finanzielle Unterstützung der Fördernden 129.600 Euro; die gesamte Fördersumme beläuft sich auf das Doppelte, nämlich 259.200 Euro. Auch in diesem Jahr konnten wieder mehr als 70 Stipendien vergeben werden. Neu dabei ist seit diesem Jahr die Roswitha und Herbert Hielscher-Stiftung, die drei Studierende unterstützt. Die Stiftung der OTH Regensburg e.V. erhöhte anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten von sieben auf zehn. Auch der Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. fördert dieses Jahr fünf statt drei Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Die Preisvergabe am Dienstag, 17. November, fand zum ersten Mal virtuell statt. Per Videokonferenz-Tool hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines interaktiven Formats die Möglichkeit sich auszutauschen und zu vernetzen. Catharina Mabrey, Referentin Alumni & Career Service, moderierte die Veranstaltung. Prof. Baier ermutigte die Stipendiatinnen und Stipendiaten positiv in die Zukunft zu schauen: „Lassen Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen. Machen Sie das, was Ihnen Spaß und Freude bereitet, mit Fleiß und Beharrlichkeit.“

Zu Gast war Rainer Irlesberger, Human Resources Consultant bei der Strabag AG, Direktion Bayern Nord. Im online geführten Interview verband er das Deutschlandstipendium symbolisch mit dem Schutzhelm am Bau, da das Stipendium den Studierenden finanzielle Sicherheit bieten und sie schützen soll, um ihre akademische Ausbildung erfolgreich abzuschließen und ihre Ziele zu erreichen. Der Strabag AG sei es wichtig, den Studierenden neben der finanziellen Unterstützung auch durch den persönlichen Kontakt zur Seite zu stehen. Sein Rat an die Stipendiatinnen und Stipendiaten: „Nutzt das Netzwerk, das durch das Deutschlandstipendium entsteht. Scheut euch nicht, aktiv auf die Unternehmen zuzugehen. Zeigt Interesse und Eigeninitiative. Versucht die Praxisphasen im Studium zu nutzen, um Einblicke in Unternehmen zu bekommen. Und vor allem: Stellt Fragen!“

Nach dem einführenden Teil der Veranstaltung teilten sich die Anwesenden fakultätsweise in verschiedene Breakout-Rooms – von der Hauptkonferenz abgehende virtuelle Räume – auf. Angeleitet wurden diese kleineren Gruppen von Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, Vizepräsident der OTH Regensburg und Verantwortlicher für Internationales, Katja Meier, Referentin Alumni & Career Service und Geschäftsführung Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V., Claudia Werner, Referentin Alumni & Career Service, sowie von studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In diesem Rahmen stellten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten anhand eines Symbols aus ihrem Zimmer vor, das sie persönlich mit dem Deutschlandstipendium verbinden. Darüber hinaus tauschten sich die Studierenden mit den Förderinnen und Fördern aus, sprachen über das Studium und sammelten Wünsche und Erwartungen in Bezug auf das Förderjahr.


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