27.10.2020, 10:28 Uhr

Betreuung Kinderhaus Hohenschambach feiert Eröffnung

 Foto: Julia Eisenhut Foto: Julia Eisenhut

Nicht nur die Kinder, die Eltern und das Kita-Team haben diesem Tag entegegen gefiebert, ganz Hohenschambach hat sich darauf gefreut: Das nagelneue Johanniter-Kinderhaus hat Eröffnung gefeiert.

Hemau. Dass sich die „Schamara“ auf die Kindereinrichtung freuen, hat Einrichtungsleitung Alexandra Heß, die selbst in Hohenschambach wohnt, schnell mitbekommen. „Einmal hat mich eine ältere Dame angesprochen und mir gesagt wie schön sie es fände, dass wir endlich wieder die Kinder ins Dorf bringen.“

Im großzügigen, überdachten Pavillion eröffnete Bürgermeister Herbert Tischhöfer den Festakt mit seinem Grußwort mit dem afrikanischen Zitat: „Es braucht ein ganzes Dorf,um ein Kind zu erziehen“. Denn ein Kind brauche die Gemeinschaft, um gut aufwachsen zu können. Wenn er selbst auf seine Kindergartenzeit zurückblicke, habe sich seitdem vieles getan. „Eine gute Kinderbetreuung ist für viele Menschen ein Grund, sich für eine Kommune zu entscheiden und da ist Hemau sehr gut aufgestellt.“ Den Johannitern konnte er rückmelden: „Die Zusammenarbeit mit Ihnen läuft hervorragend.“

Architekt Georg Kartini blickte mehr als zufrieden auf das schöne Kinderhaus. Im Mai 2019 wurde mit dem Bau begonnen und verlief ohne große Komplikationen, Unwetter oder Unfälle – schon im September 2020 konnten die Kinder hier einziehen.

Pfarrerin Sibylle Thürmel und Pfarrer Manfred Seidl nahmen die Segnung des Kinderhauses vor. Thürmel bemerkte, dass sich ein Kindergarten nich umsonst so nennt und sogar in anderen Ländern wie Amerika genauso im Sprachgebrauch übernommen wurde: In einem Kindergarten können kleine Seelen wachsen und gedeihen.

„Es ist schon die dritte Einrichtung, bei deren Eröffnung ich in Hemau dabei bin“, bemerkte Landrätin Tanja Schweiger, „und das zeigt natürlich, dass der Landkreis und die Stadt Hemau als große Kommune wächst“. Das neue Johanniter-Kinderhaus sei dafür ein schönes Zeichen. Sie wünschte den Johannitern und dem Kinderhaus-Team alles Gute für die wichtige Arbeit, die sie mit der Kinderbetreuung verrichten.

Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner freute sich ebenfalls auf die Einweihung des Kinderhauses, da gerade „in diesen Zeiten freudige Ereignisse sehr gut tun“. Er bedankte sich bei der Stadt Hemau für die gute Zusammenarbeit und attestierte Einrichtungsleitung Alexandra Heß schon eine hervorragende Arbeit in der Übergangsgruppe, die in der Tangrintel-Halle untergebracht war. Besonders beeindruckt habe ihn, wie sehr sich die Hohenschambachter auf das Kinderhaus gefreut haben und sogar Spenden gesammelt haben. „Es ist wirklich schön, wenn man sieht, dass man in der Dorfgemeinschaft gern gesehen ist.“ Als Geschenk gab es von ihm für jede Gruppe ein Johanniter-Wimmelbuch und Blumen für die Mitarbeiterinnen.

Alexandra Heß war die Freude über die Eröffnung in ihrem Grußwort anzumerken. „Wir haben voller Vorfreude unsere sieben Sachen gepackt.“ Eines ihrer großen Ziele sei es, sich mit dem Kinderhaus in das Dorfleben zu integrieren. Ihr größter Dank galt ihrem Team, dass gerade jetzt in der Corona-Zeit mit all ihren Herausforderungen eine super Arbeit leiste.


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