16.10.2020, 12:39 Uhr

Attraktivste Forschungsstandorte Humboldt-Stiftung veröffentlicht Ranking – Universität Regensburg unter den Top 20

Brückenschlag als Gründungsauftrag: Seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren setzt die Universität Regensburg auf Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Foto: Universität Regensburg/Matthias WeichBrückenschlag als Gründungsauftrag: Seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren setzt die Universität Regensburg auf Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich

Für internationale Forscherinnen und Forscher zählt die Universität Regensburg zu den 20 beliebtesten Wissenschaftsstandorten in Deutschland. Das belegt das am Freitag, 16. Oktober, veröffentlichte Humboldt-Ranking, in dem Regensburg unter mehr als 80 deutschen Universitätsstädten den 15. Platz belegt.

Regensburg. In den Naturwissenschaften erreicht die Universität Regensburg sogar den Spitzenplatz, gewichtet nach der Anzahl der Geförderten im Verhältnis zur Anzahl der Professorinnen und Professoren pro Institution. Die Rangliste zeigt, wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben. Das Ranking macht deutlich, dass neben Metropolen wie Berlin und München auch kleinere deutsche Städte als Wissenschaftsstandorte große Attraktivität besitzen. Dazu zählen neben Hochschulstandorten mit Jahrhunderte langer Tradition wie Heidelberg oder Würzburg auch die sehr viel jüngere Universität Regensburg, die auf eine gut 50-jährige Geschichte zurückblicken kann.

„Der beachtliche Sprung nach vorne – von Platz 24 im letzten Ranking 2017 auf den heutigen 15. Platz – ist Beleg dafür, dass die Strategie zur Internationalisierung unserer Universität aufgeht“, erläutert Prof. Dr. Ursula Regener, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversity an der Universität Regensburg. „Die bemerkenswerte Platzierung im Humboldt-Ranking ist für mich ein hochrangiger Ausweis der Weltoffenheit unserer wissenschaftlichen Community in Regensburg. Dieses Ideal eines ungebrochenen und vorurteilslosen transnationalen Dialogs ist in der von der Corona-Pandemie und ihren Einschränkungen geprägten Zeit umso wichtiger geworden“, so Vizepräsidentin Regener weiter.

Ausgewertet werden für das Humboldt-Ranking die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren im Rahmen eines Stipendiums oder eines Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Die Stiftung ermöglicht jährlich über 2.000 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Um statistische Verzerrungen durch die unterschiedlichen Größen der Gastinstitutionen zu vermeiden, setzt das Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen wissenschaftlichen Hochschule.

Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, sieht das Ergebnis als Bestätigung der internationalen Strahlkraft der Universität Regensburg: „Ich freue mich natürlich sehr über die gute Platzierung unserer Universität und insbesondere der Naturwissenschaften, die vor allem die vielfältigen Ermöglichungsstrukturen für international ausgezeichnete Forschung, wissenschaftliche Innovation und Karriereperspektiven für Early Career Scientists an der Universität Regensburg widerspiegelt. Unsere Universität bekennt sich als klar zu Weltoffenheit und ist akademische Heimat für über 20.000 Menschen aus mehr als 100 Ländern.“ Das Humboldt-Ranking ist im Internet unter www.humboldt-foundation.de zu finden.


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