30.07.2020, 14:18 Uhr

Seit über 20 Jahren Das Semester-Ticket bleibt ein Erfolgsmodell

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Bereits zum Sommersemester 1999, als der Gedanke, Studierenden eine kostengünstige Mobilität mit Bus und Bahn aus einer Hand zu ermöglichen, bei Weitem noch nicht an allen Hochschulstandorten konsequent gedacht und umgesetzt wurde, führte der Regensburger Verkehrsverbund gemeinsam mit dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz das Semester-Ticket im RVV ein.

Regensburg. Diese Kooperation besteht nun seit über 20 Jahren und kann weiterhin als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Aktuell wird im RVV und in drei weiteren Verkehrsverbünden in Bayern das 365-Euro-Ticket als günstiges Modell für Auszubildende und Schüler eingeführt. Im Vergleich zu diesem neuen Ticket im Schul- und Ausbildungsverkehr zeigen sich die Stärken des vor über zwei Jahrzehnten geschaffenen Solidarmodells für die Regensburger Studentenschaft: „Für die rund 30.000 Studierenden von Uni und OTH Regensburg bietet das RVV-Semester-Ticket mehr als viele Semester-Tickets aus anderen Regionen. Dank des über die vielen Jahre konsequent beibehaltenen Solidarmodells fahren die Studierenden ganz einfach mit ihrem Studentenausweis zu jeder Zeit und zu einem sehr günstigen Preis mit allen Verkehrsmitteln im RVV“, so RVV-Geschäftsführer Kai Müller-Eberstein.

Die Geschäftsführerin des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz, Gerlinde Frammelsberger, ergänzt: „Dadurch, dass sich alle Studierenden mit einem Teil des Semesterbeitrages am Ticket beteiligen, liegt der Preis bei ungefähr der Hälfte eines 365-Euro-Tickets. Es wird auch kein Aufpreis fällig, wenn das Ticket von den Studierenden auch zur Hauptverkehrszeit genutzt wird. In anderen Städten, wie zum Beispiel in München oder Nürnberg, müssen hierfür nochmals Aufpreise bezahlt werden. Genau zu diesen Zeiten, aber auch in der Freizeit, wollen unsere Studentinnen und Studenten das Ticket ja auch nutzen.“


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