26.02.2020, 22:46 Uhr

Werksbesuch Kinder aus dem Thomas-Wiser-Haus in Regenstauf auf Entdeckungstour bei Infineon

Kinder und Erzieher aus dem Thomas-Wiser-Haus Regenstauf schauen sich die Produktion beim Halbleiterhersteller Infineon an. Geschäftsführer Karl-Heinz Weiß (ganz links) begleitet sie.  Foto: Barbara Zierer, InfineonKinder und Erzieher aus dem Thomas-Wiser-Haus Regenstauf schauen sich die Produktion beim Halbleiterhersteller Infineon an. Geschäftsführer Karl-Heinz Weiß (ganz links) begleitet sie. Foto: Barbara Zierer, Infineon

Manchmal braucht es einen längeren Atem, um zum Ziel zu kommen. Das und vieles mehr lernten Kinder aus dem Thomas-Wiser-Haus Regenstauf bei ihrem ersten Besuch bei der Infineon Technologies.

Regensburg. Dort legt nämlich mancher Halbleiter, auch Chip genannt, bis zu 56 Kilometer zurück, bevor er fertig ist. Die Kinder waren auch über andere Besonderheiten bei Infineon überrascht. Kaum einer hätte vermutet, dass ein Reinraum beim Halbleiterproduzenten ein Vielfaches reiner ist als ein Operations-Saal. „Ohne diese reine Luft geht bei uns nichts“, erläutert Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung. „Bereits kleinste Staubpartikel können die feinen Chipstrukturen zerstören. Mit etwa 400 Luftumwälzungen pro Stunde schaffen wir absolute Luftreinheit.“

Recklies lud die Kinder bei der traditionellen Übergabe der Wunschbaum-Geschenke letzten Dezember in Regenstauf zu einem Gegenbesuch ein. Bereits seit 2011 organisieren Mitarbeiter von Infineon den Weihnachtswunschbaum, um Wünsche der Kinder im Thomas-Wiser-Haus zu erfüllen. Und einer der Wünsche war damals ein Blick hinter die Kulissen. Unbestrittener Höhepunkt der nun erfolgten Besichtigung war der Blick in die Fertigung. Dafür mussten die Kinder und Geschäftsführer Karl-Heinz Weiß besondere Kleidung anziehen. Am Ende des Rundgangs kam eine Gemeinsamkeit auf: Sowohl im Kinderheim als auch beim DAX-Unternehmen wird in Schicht und quasi rund um die Uhr gearbeitet.


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