31.01.2020, 23:31 Uhr

Jugendhilfe vor Ort Jugendsozialarbeiterin nimmt an der Grundschule Willmering/Waffenbrunn ihe Arbeit auf

(Foto: LRA Cham)(Foto: LRA Cham)

Sehr herzlich willkommen geheißen wurde die neue Jugendsozialarbeiterin Kristina Schlaegel von den Schülern und Schülerinnen der Grundschule Willmering/Waffenbrunn mit Schulleiterin Friederike Schmaderer.

WILLMERING/LANDKREIS CHAM Seit September 2019 konnten auf Initiative von Landrat Franz Löffler acht neue Grundschulen im Landkreis mit Jugendsozialarbeitern versorgt werden, drei weitere folgen noch. Insgesamt werden dann 21 JaS-Stellen unter der Trägerschaft des Landkreises Cham sein, davon fünf Mittelschulen, 14 Grundschulen, die Berufsschule und das Sonderpädagogische Förderzentrum Cham. Finanziert werden die Stellen von den Kommunen, dem Landkreis und dem Freistaat.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist Jugendhilfe vor Ort und versteht sich als Bindeglied zwischen Schule, Schülern, Elternhaus und anderen sozialen Institutionen. Sie soll helfen, soziale Benachteiligung auszugleichen und individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Ziel ist die Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei sozialen und familiären Problemen. JaS kann bei Konflikten mit Eltern, Lehrern und Schülern, aber auch bei Gewalt, Mobbing, Sucht und Erziehungsfragen helfen. Dabei ist vor allem die gute Vernetzung mit den anderen sozialen Diensten des Amtes für Jugend und Familie und unterschiedlichen sozialen Angeboten (Erziehungsberatungsstelle, Gesundheitsamt) im Landkreis Cham wichtig. So kann Familien, Kindern und Jugendlichen möglichst früh geholfen werden – oftmals bevor sich Schwierigkeiten in der Entwicklung und Erziehung verfestigen und intensivere Formen der Jugendhilfe notwendig werden.


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