29.01.2020, 15:59 Uhr

Landrat Löffler ruft Projekt ins Leben Lernort Schulgarten fördert ökologisches Verantwortungsbewusstsein

Die Rektorin der Grundschule Roding-Mitterdorf Christine Schreiner, Landrat Franz Löffler und Bürgermeister Franz Reichold freuen sich schon, wenn der Schulgarten im Frühjahr wieder zum Erlebnis- und Lernort wird. (Foto: Schuhbauer)Die Rektorin der Grundschule Roding-Mitterdorf Christine Schreiner, Landrat Franz Löffler und Bürgermeister Franz Reichold freuen sich schon, wenn der Schulgarten im Frühjahr wieder zum Erlebnis- und Lernort wird. (Foto: Schuhbauer)

Der Landkreis Cham möchte das Verständnis junger Menschen für die Natur und natürliche Kreisläufe wecken und die Verantwortung jedes Einzelnen verdeutlichen. Ein Schulgarten ist dafür ein hervorragender Erlebnis- und Lernort. Landrat Franz Löffler hat deshalb das Projekt „Förderung des ökologischen Verantwortungsbewusstseins an den Schulen im Landkreis Cham“ ins Leben gerufen. Aus seinen Verfügungsmitteln stellt er für jede Schule im Landkreis 500 Euro zur Verfügung.

LANDKREIS CHAM So können Beete und Hochbeete angelegt werden, Gemüse gesät, Hecken und Beerenobst gepflanzt werden. Landrat Franz Löffler erläutert: „In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche den Anbau von Obst und Gemüse zu Hause oft nicht mehr miterleben und den Wert der Lebensmittel, ihren Aufwand bei Saat, Pflanzung, Pflege und Ernte nicht mehr abschätzen können, können Schulen in einem Schulgarten dieses wertvolle Wissen weitergeben. Auch ökologische Zusammenhänge, die Freude an der Vielfalt an Pflanzen und Tieren können vermittelt werden.“

34 Schulen im Landkreis Cham, von Grund- und Mittelschulen über Montessorischulen bis zum Gymnasium haben sich bereits für das Projekt angemeldet. Eine davon ist die Grundschule Roding-Mitterdorf, die als Umweltschule anerkannt ist und vorbildliche Arbeit in der Umwelterziehung leistet, wie Landrat Franz Löffler anerkennend bemerkte. Rektorin Christine Schreiner informierte Landrat Franz Löffler und Bürgermeister Franz Reichold über die geplanten Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Schulgeländes. Hochbeete und Gemüsebeete, mehrere Beerenobststräucher sind bereits seit langen Jahren vorhanden. Am Sitzplatz sollen in Zukunft Nektar und Pollen, Blätter und Äste von zum Beispiel Schmetterlingsflieder, Holunder, Kräutern und Stauden wie Thymian und Alant Schmetterlinge, Käfer, Wildbienen und andere Insekten anlocken. Am Zaun zum neuen Parkplatz soll eine Wildstrauchpflanzung entstehen, die Futter, Nistplatz und Versteck auch für Vögel anbietet.

Die Kreisfachberaterinnen Renate Mühlbauer und Susanne Deutschländer vom Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Cham beraten die Schulen gerne.


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