24.01.2020, 10:57 Uhr

Mögliche Kooperationsformen Israelische Generalkonsulin besucht OTH Regensburg

(Foto: OTH Regensburg/Katharina Schryro)(Foto: OTH Regensburg/Katharina Schryro)

Die israelische Generalkonsulin, Sandra Simovich, informierte sich am Mittwoch, 22. Januar, an der OTH Regensburg insbesondere über mögliche Hochschulkooperationen mit Israel im Bereich der künstlichen Intelligenz.

REGENSBURG Am Mittwoch, 22. Januar, hieß Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) willkommen. Simovich leitet seit 2017 das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland. Die Generalkonsulin kam zum ersten Mal an die OTH Regensburg, um die Hochschule kennenzulernen und mit der Hochschulleitung sowie dem Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik, Prof. Dr. Christoph Skornia, über mögliche Kooperationsformen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu sprechen. „Israel ist im wissenschaftlichen Bereich bekannt für künstliche Intelligenz, darum freuen wir uns sehr, dass Sie heute bei uns sind“, richtete sich Prof. Dr. Baier an Simovich und präsentierte wichtige Zahlen und Fakten über die Hochschule. Dabei sprach er die verschiedenen Kompetenzzentren an und betonte vor allem das 2019 gegründete „Regensburg Center of Artificial Intelligence“.

Prof. Dr. Skornia stellte daraufhin seine Fakultät vor, deren Studiengänge im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) bundesweit Spitzenpositionen belegen. „Als Hochschule für angewandte Wissenschaften ist uns der Technologie-Transfer in die Industrie sehr wichtig. Künstliche Intelligenz wird immer mehr ins Studium integriert, da dies von den Unternehmen gewünscht wird“, erklärte er und hob hervor, dass die OTH Regensburg mit ständigen Netzwerkaktivitäten die Start-up-Kultur in der Region fördere. Mit dem Start-up Center und der TechBase sei bereits eine unterstützende Infrastruktur vorhanden. „Aber wir laden auch immer wieder Leute aus Tel Aviv ein, von denen wir noch mehr lernen können, da dort die Start-up-Kultur sehr ausgeprägt ist“, sagte Prof. Dr. Skornia.

Simovich berichtete unter anderem von dem Kooperationsprojekt „New Kibbutz“, das vom Generalkonsulat gemeinsam mit Bayern und einigen anderen Bundesländern ins Leben gerufen wurde. Der Begriff „Kibbutz“, ursprünglich eine Bezeichnung für Kollektivsiedlungen, wird heute mit Start-ups, vorwiegend im High-Tech-Bereich assoziiert. Das Programm, das von der Deutschen Außenhandelskammer betreut wird, ermöglicht es Studierenden aus Deutschland, ein Praktikum in israelischen Start-ups zu machen. „Wir würden uns sehr freuen, Studierende der OTH Regensburg begrüßen zu dürfen“, sagte Simovich und ergänzte: „Einige der Teilnehmenden haben nach ihrer Rückkehr sogar selbst ein Start-up gegründet, es ist also eine prägende Erfahrung.“ Nach den Präsentationen luden Prof. Dr. Baier und Prof. Dr. Skornia die Generalkonsulin zu einer Führung durch zwei der Informatik-Labore ein, bei der sie sich einen Eindruck der aktuellen Projekte an der OTH Regensburg verschaffte.


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