22.01.2020, 23:55 Uhr

Europäischer Sozialfonds Social-Media-Projekt an den Universitäten Regensburg und Bamberg wird mit rund 643.000 Euro gefördert

(Foto: VogelSP/123rf.com)(Foto: VogelSP/123rf.com)

Das Projekt „Social Media Management für KMU“ von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Regensburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist erfolgreich gestartet. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Mittwoch, 22. Januar, in München bekannt.

REGENSBURG Die beiden Universitäten haben für die Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) rund 643.000 Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) erhalten. Das Ziel des Projektes besteht darin, die technischen, ökonomischen und sozialen Einsatzpotenziale von sozialen Medien an Fachkräfte weiterzugeben und stärker für Unternehmen und deren Angestellte nutzbar zu machen. Über eine Online-Plattform sowie im Rahmen von Präsenzveranstaltungen wird fundiertes Wissen zum Einsatz von und dem Umgang mit zukunftsweisenden digitalen Lösungen vermittelt.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßte den erfolgreichen Projektstart: „Das Projekt wird einen wichtigen Schritt zur Qualifizierung in zukunftsrelevanten Fähigkeiten leisten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleineren und mittleren Unternehmen werden in ihrer Digitalkompetenz gestärkt. Für die Unternehmen erschließt sich das Potenzial der neuen Social-Media-Technologien. So profitiert der Wirtschaftsstandort Bayern vom Know-how unserer Hochschulen. Das ist Wissenschaft im Dienst am Menschen.“

Der Europäische Sozialfonds (ESF) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Im Förderzeitraum 2014 bis 2020 stehen dem Bayerischen Wissenschaftsministerium insgesamt rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln für Netzwerktätigkeiten und den Wissenstransfer von Hochschulen an Unternehmen zur Verfügung. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) werden Fördermittel für Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergeben, um die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.


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