22.01.2020, 13:00 Uhr

Nachhaltigkeit auf dem Campus Universität Regensburg wird 30. Fairtrade-University in Deutschland

(Foto: Universität Regensburg, Antonia )(Foto: Universität Regensburg, Antonia )

Den Fairen Handel fördern und in den universitären Alltag integrieren – das ist das erklärte Ziel von Fairtrade-Universities. Die Universität Regensburg wurde jetzt vom Verein TransFair e.V. zur 30. Fairtrade-University in Deutschland ernannt.

REGENSBURG Auf Initiative des studentischen Arbeitskreises Unifair und unterstützt durch die Universitätsleitung sowie durch das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz hatte sich die Universität Regensburg im Sommer letzten Jahres erfolgreich für den Titel beworben. „Mit der Ernennung zur Fairtrade-University stellt sich die Universität Regensburg ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch in diesem Bereich und macht einen weiteren Schritt, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf dem Campus zu verankern. Gerade für die Universität Regensburg, die sich als internationale Institution versteht, spielt Gerechtigkeit im globalen Sinn eine gewichtige Rolle“, erklärt Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg.

Die Auszeichnung wurde am 21. Januar 2020 im feierlichen Rahmen in der Mensa der Universität Regensburg verliehen. Als Vertreter der Stadt Regensburg gratulierte Bürgermeister Jürgen Huber der Universität zum Titel, der ein wichtiger Beleg für einen fairen Umgang miteinander darstelle. Carina Bischke von TransFair e.V. überreichte die Urkunde zur 30. Fairtrade-University an den Präsidenten Prof. Dr. Udo Hebel und an die Steuerungsgruppe, die die Bewerbung koordinierte. Um den Gästen die Relevanz der Thematik näher zu bringen, lud die Steuerungsgruppe zu einem Global Dinner ein. Jeder Gast bekam ein Los, das Los entschied über die Mahlzeit: von einer Schüssel Reis bis zu einem mehrgängigen Menü an einer gedeckten Tafel.

Auf dem Weg zur Fairtrade-University musste die Universität Regensburg fünf Kriterien erfüllen: Auf Anregung des AK Unifair beschlossen Universitätsleitung und Senat, sich um den Titel zu bewerben. Zur Koordination der Bewerbung und weiterer Aktionen wurde eine Steuerungsgruppe aus Studierenden, der Universitätsverwaltung sowie der gastronomischen Betriebe auf dem Campus gegründet. Neben einem Angebot von Produkten aus fairem Handel in den Cafeterien und Mensen des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz werden auch bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Universität Regensburg fair gehandelte Produkte angeboten. Darüber hinaus finden regelmäßig Veranstaltungen rund um das Thema gerechter Handel statt. Im vergangenen Jahr beteiligte sich der AK Unifair beispielsweise mit Infoständen und Aktionen an der Nachhaltigkeitswoche oder dem Adventsmarkt auf dem Campus.


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