04.12.2019, 09:09 Uhr

Forschung zu Künstlicher Intelligenz Absolventin der OTH Regensburg ist eine der besten Nachwuchswissenschaftlerinnen

Elisabeth Hoppe (Foto: Gesellschaft für Informatik e.V)Elisabeth Hoppe (Foto: Gesellschaft für Informatik e.V)

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) kürt Elisabeth Hoppe, Absolventin der Medizinischen Informatik an der OTH Regensburg, als eine von zehn herausragenden „Newcomerinnen und Newcomern“ der deutschen KI-Forschung

REGENSBURG Im Rahmen des Projektes #KI50 im Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet die Gesellschaft für Informatik zehn herausragende junge KI-Forscherinnen und Forscher aus. Mit den KI-Newcomern werden nun zehn junge KI-Nachwuchsforscherinnen und -forscher in fünf Kategorien geehrt, die die KI-Entwicklung vorantreiben. Neben der Kategorie Informatik wurden die Ausgezeichneten den Anwendungsbereichen Lebenswissenschaften, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Technik- und Ingenieurswissenschaften zugeordnet.

Elisabeth Hoppe arbeitet am Lehrstuhl für Mustererkennung an der FAU in Erlangen. Nach ihrem Studium der Medizinischen Informatik (OTH Regensburg und FAU Erlangen) promoviert sie nun in Kooperation mit Siemens Healthineers auf dem Gebiet der quantitativen Magnet Resonanz-Bildgebung in Kombination mit Deep Learning. Bereits in ihrem Bachelorstudium der Medizinischen Informatik an der OTH Regensburg zeigte Elisabeth Hoppe eine hervorragende Leistung, als sie für ihre Bachelorarbeit bei Prof. Dr. Christoph Palm im Bereich der Medizinischen Bildverarbeitung im Labor Regensburg Medical Image Computing (ReMIC) ausgezeichnet wurde.

Die KI-Newcomerin auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften ist Pionierin einer auf Deep Learning basierenden Rekonstruktionsmethode für die quantitative Bildtechnik. „Magnetic Resonance Fingerprinting“ arbeitet sehr ressourcensparend bei gleichbleibend hoher Bildqualität. Die initial entstandene Publikation dient weltweit als Grundlage für zahlreiche Studien und wurde mit ihren Erweiterungen auf renommierten internationalen Konferenzen (ISMRM 2018, MICCAI 2019) vorgestellt.

Die KI-Newcomer wurden in einem offenen Online-Abstimmungsprozess ausgewählt, bei dem mehr als 11.000 Stimmen abgegeben wurden. Zuvor wurden die 30 Jungforscherinnen und -forscher bereits aus über 100 Bewerberinnen und Bewerbern in die engere Vorauswahl gewählt. Anschließend konnte die breite Öffentlichkeit sowie Mitglieder unterschiedlicher Forschungsgemeinschaften ihre Favoriten online wählen. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden auf dem KI-Camp am Donnerstag, 5. Dezember, in Berlin offiziell ausgezeichnet.


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