21.10.2019, 23:11 Uhr

„Pfiat Di“ Angehende Grundschüler des Kinderhauses Burgweinting verabschieden sich mit Apfelbaum

(Foto: Christina Obermeier)(Foto: Christina Obermeier)

Mit viel Engagement und Begeisterung, aber auch mit Wehmut haben die letztjährigen Vorschulkinder des Johanniter-Kinderhauses Burgweinting vergangene Woche einen Apfelbaum in den Garten gepflanzt.

REGENSBURG Im Sommer schenkten die Vorschulkinder dem Kinderhaus gemeinsam mit ihren Eltern einen Gutschein für einen Apfelbaum, der nun im Herbst – sogar schon mit den ersten reifen Äpfeln – eingesetzt wurde und von jetzt an den Garten schmückt.

Im letzten Bildungsjahr wurden die „Großen“ des Kinderhauses umfangreich mit verschiedenen Aktionen und Projekten auf die Schule vorbereitet. Einmal wöchentlich trafen sich alle zu einer „Vorschulstunde“, in der verschiedene Fertigkeiten spielerisch geschult wurden. Mit dem Projekt „Minimäuse werden stark“ unter der Leitung von Sozialpädagogin und Trainerin Anke Bähr lernten die Kinder altersgemäß und spielerisch die Grundsätze der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Gemeinsam mit der IKK classic wurde in mehreren Einheiten die Wichtigkeit und Bedeutung gesunder Ernährung thematisiert. Hier durften die Kinder auch selbst leckere und gesunde Schmankerl zubereiten.

Natürlich besuchten die Vorschulkinder mehrmals die Grundschule Burgweinting. Sie durften Gäste beim Theaterstück sein, konnten in einer Schulhausrallye das Gebäude erkunden und durften in Schulstunden schnuppern. Auch die Polizei und Feuerwehr kamen zu Besuch. Die Polizei ging mit den Kindern auf den Schulweg und die Verkehrserziehung ein. Bei einem Vorschulausflug mit anschließender Grillfeier mit den Eltern wurden die Kinder offiziell verabschiedet. Als endgültiger Abschluss kamen nun nochmal ein paar der Kinder mit ihren Eltern zusammen, um den versprochenen Apfelbaum einzupflanzen.

„Es ist schön zu sehen, dass die Kinder und die Eltern mit einem Lächeln an die Kindergartenzeit zurückblicken. Wir wünschen ihnen von ganzem Herzen eine schöne Schulzeit und lassen sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge weiterziehen“, so die Kinderhausleitung Christina Obermeier.


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