02.08.2019, 21:29 Uhr

Tobias Gotthardt informiert Digitale Bildungsinfrastruktur wird ausgebaut

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Der digitale Wandel an den Schulen ist eine der großen Zukunftsaufgaben in der Bildungspolitik. Eine Herausforderung besteht dabei darin, eine zeitgemäße und pädagogisch sinnvolle IT-Ausstattung an allen Schulen bereitzustellen. Dies betrifft auch den Landkreis Regensburg.

KALLMÜNZ/MÜNCHEN Nun wurden die rechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung des „DigitalPakts Schule 2019 bis 2024“ im Freistaat geschaffen: Die bayerische Förderrichtlinie „digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ ist in Kraft getreten, informiert der Regensburger Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt, jugendpolitischer Sprecher der Freie-Wähler-Landtagsfraktion. Alle Anstrengungen seien laut Gotthardt darauf gerichtet, jeder Schülerin und jedem Schüler in Bayern gerecht zu werden. Daher stehen bei der Planung der IT-Ausstattung und dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht immer pädagogische und didaktische Ziele im Zentrum.

Um dies sicherzustellen, wurden alle bayerischen Schulen vor zwei Jahren aufgefordert, bis zum Ende des Schuljahres 2018/2019 ein schuleigenes Medienkonzept zu entwickeln. Hier werden alle Maßnahmen der Medienbildung einer Schule strukturiert und auf dieser Grundlage von der gesamten Schulfamilie gestaltet. In einem auf Basis der pädagogischen und didaktischen Bedarfe begründeten schulspezifischen Ausstattungsplan wird die digitale Bildungsinfrastruktur passgenau auf die Situation der jeweiligen Schule und deren pädagogische Ziele abgestimmt. Das Medienkonzept ist demnach Antragsvoraussetzung für die Mittel des „DigitalPakts Schule“. Zum Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur stellt der Bund dem Freistaat im Rahmen des „DigitalPakts Schule“ 778 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördergelder werden entsprechend der Schüler- und Klassenzahl einer Schule auf die Kommunen und privaten Träger verteilt. Die entsprechende bayerische Förderrichtlinie wurde am 30. Juli 2019 unterzeichnet und trat damit am 31. Juli 2019 in Kraft. Die zur Antragstellung nötigen Materialien werden in Kürze auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bereitgestellt. Zudem werden die Berater digitale Bildung rechtzeitig zum Schulbeginn eine Telefonhotline für Schulen und Sachaufwandsträger anbieten.


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