02.08.2019, 21:19 Uhr

Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Trägergemeinschaft kündigt weiteren Widerstand gegen die Arbeitsmarktzulage der Stadt Regensburg an

(Foto: petro/123RF)(Foto: petro/123RF)

Die Arbeitsgemeinschaft freier und kirchlicher Träger von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Bistum Regensburg hält weiterhin an ihrer Ablehnung der von der Stadt Regensburg beschlossenen Zahlung einer Arbeitsmarktzulage für Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger fest.

REGENSBURG „Wir bekräftigen unsere gemeinsame Haltung und erklären, dass wir nicht nachlassen werden, uns weiterhin mit aller Kraft für unsere gemeinsamen Ziele einsetzen werden. Wir teilen die Sorge der Stadt Regensburg, genügend Fachkräfte für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu gewinnen. Das Instrument einer Arbeitsmarktzulage ist weiter abzulehnen, da es den Arbeitsfrieden gefährdet, Ungerechtigkeit fördert und das Problem des Fachkräftemangels nicht im Ansatz löst. Nach der einsamen Entscheidung der Stadt Regensburg suchen wir weiter eine gemeinsame Lösung. Nachdem das gewünschte Gespräch mit der Stadtspitze nicht zustande kam, setzt die Arbeitsgemeinschaft nun auf Gespräche mit allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt für Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in Stadt und Landkreis Regensburg. Wir wollen, dass die von der Stadt Regensburg zur Verfügung gestellten Finanzmittel in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Kinderpflegerinnen und KInderpfleger, aber auch in der Ausbildung von Fachkräften in der Heilerziehung eingesetzt werden. Durch die Gewinnung von Fachkräften soll nachhaltig auch die Qualität der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe träger-übergreifend wie etwa durch Standards in den Personalschlüsseln weiter gesteigert werden. Schließlich wollen wir uns gemeinsam mit der Stadt Regensburg dafür einsetzen, dass alle Berufsgruppen im sozialen Bereich besser bezahlt werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine für die Stadt, die Träger und damit für alle Kinder und Jugendlichen in Regensburg gute und zukunftsweisende Lösung finden können“, heißt es dazu in einer gemeinsamen Erklärung.


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