29.05.2019, 23:01 Uhr

Bildung „Tag der kleinen Forscher“ – Peter Aumer macht den Magnetbahnführerschein


Seit 2008 findet bundesweit der „Tag der kleinen Forscher“ statt. Der MINT-Aktionstag (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) stand 2019 unter dem Motto „Klein, aber oho!“. Der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer hat daher zwei Kindertagesstätten in der Region besucht, um sich am Mitmachtag für gute frühe Bildung zu beteiligen und selbst mit den Kindern zu forschen.

REGENSBURG/KÖFERING Die Bandbreite der Forschungsgegenstände kannte dabei keine Grenzen, so stellten die Kinder aus dem Katholischen Kindergarten St. Josef in Köfering Aumer ihre Experimente zur Thematik Fliehkraft, Optik, Elektrizität und Magnetismus vor. In diesem Zusammenhang hat der Bundestagsabgeordnete gleich den bei der Blumen- und Sonnenscheingruppe anerkannten Magnetbahnführerschein abgelegt.

Ebenso beeindruckt vom Erfahrungs- und Forscherdrang der Kinder war Aumer in der Paritätische Kindertagesstätte SieKids Stromstrolche. Hier wurden über Experimente mit dem Element Wasser, der Funktionsweise eines Pixels oder dem Vermischen von Erbsen und Linsen Aspekte der Teilchenphysik unter die Lupe genommen.

Beide Kindertagesstätten sind über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die wissenschaftlich fundierte und kostenfreie Zertifizierung erhalten Kitas, Horte und Grundschulen, die nach dem pädagogischen Ansatz der Stiftung regelmäßig mit Kindern auf Entdeckungsreisen gehen. Nach dem Ansatz des entdeckenden und forschenden Lernens, erarbeiten sich die Kinder dabei selbstbestimmt und frei ihre Forschungsgegenstände, um über systematische Reflexionen zum Erkenntnisgewinn zu gelangen. Dieses Verfahren trägt entsprechend des Stiftungsziels zur Erfassung und Steigerung der pädagogischen Qualität bei der Umsetzung von MINT-Bildungsinhalten bei.

Aumer sieht in diesem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, gerade für die Wirtschaftsregion Regensburg einen großen Vorteil. Neben dem erlernten ist es nach Aumer wichtig, dass die Kinder mit den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik frühzeitig in Berührung kommen, um hier eigene Erfahrungen zu sammeln, Interesse zu wecken und Spaß am Verstehen unserer Umwelt zu haben. „Über die praktische Wissensvermittlung durch Experimente können die Kinder nicht nur selbstständig Forschen, sondern über jeden ihrer Sinne auch viel besser verstehen und wahrnehmen. Daher bin ich sehr stolz darauf, dass sich in der Region zahlreiche Kitas an diesem durch den Bund geförderten Programm beteiligen und die MINT-Fächer in der frühkindlichen Bildung mit Leben erfüllen. Mein Dank gilt hier vor allem dem tollen Einsatz unserer Erzieherinnen und Erziehern, die sich tagtäglich für das Wohl und die Bildung unserer Kinder einsetzen.“

In Stadt und Landkreis Regensburg gibt es insgesamt sieben Kindertagesstätten, die als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert sind. Die Zertifizierung erfolgt in fünf Schritten. Stiftungsziel ist es, die pädagogischen Einrichtungen in ihrer Qualitätsentwicklung zu unterstützen und weiterzuentwickeln.


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