27.05.2019, 23:02 Uhr

Sieger des Architektenwettbewerbs steht fest Die Stadt Regensburg investiert 50 Millionen Euro in ein Schulzentrum in Sallern


Die Stadt Regensburg baut im Stadtteil Sallern ein neues Schulzentrum für rund 50 Millionen Euro. Jetzt steht der Sieger des ausgelobten Architektenwettbewerbs fest: Der Entwurf des Darmstädter Büro Waechter + Waechter hat die Jury überzeugt. In dem anschließenden Vergabeverfahren wird entschieden, welcher der Wettbewerbsvorschläge tatsächlich realisiert werden wird. Insgesamt hatten sich 23 Büros an dem Wettbewerb beteiligt.

REGENSBURG Auf dem fast 4 000 Quadratmeter großen Gelände der bestehenden Grundschule soll eine neue Grundschule mit mehreren Lernhäusern und die Erweiterung des Sonderpädagogischen Förderzentrums Jakob-Muth-Schule entstehen. Steigende Schülerzahlen machen diese Maßnahme notwendig. Auch ein fünfgruppiger Hort, eine Dreifachturnhalle mit Außenanlagen sowie eine Unterkunft für das städtische Gartenamt werden hier errichtet. „Dieses Vorhaben ist das teuerste Schulprojekt, das wir bis dato auf den Weg gebracht haben“, betont Regensburgs Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann. „Die Schulkinder werden in den neuen Gebäuden eine moderne und attraktive Lernumgebung vorfinden. Durch die Verknüpfung der beiden Schulen mit dem Hort lassen sich sicher sehr gute Synergien entwickeln. Die Turnhalle kann von Sportvereinen aus dem ganzen Stadtgebiet mitgenutzt werden.“

Von Montag, 27. Mai, bis Donnerstag, 30. Mai können alle Regensburgerinnen und Regensburger die Entwürfe für das neue Schulzentrum anschauen. Im Antoniussaal (Mühlweg 13) ist die Ausstellung zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Mittwoch vn 14 bis 19 Uhr und Donnerstag von 10 bis 19 Uhr.

Eine Sanierung der Schule aus den 1970er-Jahren wurde nach ausgiebigen Voruntersuchungen und der darauf aufbauenden Kostenschätzung verworfen. Der Raumbedarf der Schule im Stadtnorden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Neubau des Schulzentrums wird bei laufendem Betrieb stattfinden. Die bestehenden Gebäude und Außenanlagen des Schulkomplexes können den Bauabschnitten folgend sukzessive abgebrochen werden. Voraussichtlich 2021 soll damit begonnen werden.


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