06.03.2019, 13:47 Uhr

Energieerzeugung „MINT-Girls Regensburg“ starten energiegeladen in ein neues Projekt

13 der 15 Teilnehmerinnen des diesjährigen Projekts. Die Projektleiter Armin Gardeia (2.v.l.) und Stephan Giglberger (3.v.r.). (Foto: Michelle Platt / OTH Regensburg)13 der 15 Teilnehmerinnen des diesjährigen Projekts. Die Projektleiter Armin Gardeia (2.v.l.) und Stephan Giglberger (3.v.r.). (Foto: Michelle Platt / OTH Regensburg)

Mit 15 Schülerinnen aus Regensburg und Umgebung – von Vilsbiburg bis Sulzbach-Rosenberg – haben die MINT-Girls vergangenen Donnerstagabend, 28. Februar, ihr neuestes Projekt begonnen. Bis Ende Oktober werden sich die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ein fundiertes Wissen über Energieerzeugung, die Verteilung von Energie sowie über Energiespeicher aneignen.

REGENSBURG Hierbei werden sie von Experten der Universität und der OTH Regensburg, aber auch aus regionalen Betrieben intensiv unterstützt. „Wer fachlichen Hintergrund hat und Zusammenhänge versteht, kann sich an der öffentlichen Diskussion über neue Stromtrassen oder alternative Energiekonzepte viel fundierter beteiligen“, sagen die beiden Projektleiter Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität, und Dipl. Päd. Univ. Armin Gardeia von der Jungen Hochschule der OTH Regensburg. Dazu gehört konsequenterweise auch, dass die Teilnehmerinnen zusätzlich zu den Vorlesungen, Workshops, Experimenten aus dem MINT-Bereich Seminare zu sogenannten Soft-Skills besuchen: Wie halte ich einen Vortrag? Wie erstelle ich ein wissenschaftliches Poster? Wie funktioniert Teamwork? Hochkarätige Kooperationspartner wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik sorgen ebenfalls dafür, dass die Teilnehmerinnen auf dem neuesten Stand der Forschung stehen.

Höhepunkt werden die eigenen Projektphasen sein, wenn die MINT-Girls mit den so gewonnenen Fähigkeiten dann selbst neuartige Energiesysteme testen oder weiterentwickeln, beispielsweise zur Grätzelzelle oder zum aktuellen Thema Energy Harvesting. Spannend wird die geplante Eigenentwicklung für Kleinstwindkraftanlagen für den urbanen Lebensraum – die Rotorblätter dafür kommen aus dem 3D-Drucker. „MINT-Girls Regensburg“ ist eine Initiative beider Hochschulen. Alle Infos zu dem Projekt gibt es unter www.mint-girls-regensburg.de.


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