04.03.2019, 11:38 Uhr

Was es bedeutet, Israeli zu sein Generalkonsulat des Staates Israel hält Vortrag an der FOSBOS

(Foto: Vilma Sieß)(Foto: Vilma Sieß)

Den Tag der feierlichen Synagogeneröffnung in Regensburg nahm Liran Sahar vom Generalkonsulat des Staates Israel zum Anlass, die FOSBOS zu besuchen. Dort referierte er vor den Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtfaches „Internationale Politik“ sowie den Teilnehmern am erstmals mit der Stadt Jerusalem stattfindenden Schüleraustausch.

REGENSBURG Er thematisierte unter anderem die Frage, was es heute bedeute, Israeli zu sein. Er porträtierte Israel als einen traditionellen und gleichzeitig sehr modernen sowie hochtechnisierten Staat im Nahen Osten. Israel sei aufgrund der Geschichte ein Ort, wo viele Menschen aus der ganzen Welt ihre Heimat fanden und dadurch zu einem Schmelztiegel der Nationen wurde. Die Diversität und die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen wurden ebenso dargestellt wie die unterschiedliche Lebenswelt der jungen Deutschen und der israelischen Jugendlichen.

Prägnant brachte er die Komplexität des bereits lange andauernden Friedensprozesses auf den Punkt und zeigte sich offen für jegliche Fragen aus den Reihen der Schüler. Er erläuterte den Zuhörern, woraus sich die vornehmliche politische Orientierung an den USA ergibt, skizzierte das Verhältnis israelischer Jugendlicher zur Wehrpflicht und erklärte das Phänomen der in Israel im großen Stil entstehenden Start-ups. Die Antworten aus erster Hand wurden für den Schulalltag als sehr bereichernd angesehen.


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