31.01.2019, 11:13 Uhr

Förderproramme Verbesserung des Lehrens und Lernens – oberpfälzer Klassenzimmer werden digital

(Foto: contrastwerkstatt/123rf.com)(Foto: contrastwerkstatt/123rf.com)

Oberpfälzer Sachaufwandsträger sehr engagiert – die Förderprogramme zum Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer und zum Budget für integrierte Fachunterrichtsräume wurden mit einer Antragsquote von 97 Prozent beziehungsweise 95 Prozent sehr gut angenommen.

REGENSBURG Insbesondere die Schulen vermitteln vielfältige Kompetenzen in einer zunehmend komplexen Wissenswelt. Digitale Instrumente und Lernmethoden sind ein wichtiger Baustein für eine wirkungsvolle Verbesserung des Lehrens und Lernens. Deshalb hat die Bayerische Staatsregierung bereits 2017 mit dem Masterplan „Bayern Digital II“ umfassende Förderprogramme angestoßen, welche die Sachaufwandsträger unter anderem beim flächendeckenden Ausbau digitaler Klassenzimmer und integrierter Fachräume unterstützen sollen.

Die Sachaufwandsträger der Schulen in der Oberpfalz haben diese Unterstützung im Jahr 2018 hervorragend genutzt, wie der Bereich Schulen an der Regierung der Oberpfalz mitteilt. Der Bayerische Landtag stellte im Jahr 2018 ein Budget von rund 150 Millionen Euro für die Förderung der digitalen Klassenzimmer zur Verfügung. Der Oberpfalz stehen anteilig Mittel in Höhe von rund 11,4 Millionen Euro zur Verfügung, die fast gänzlich ausgeschöpft werden.

Neben dem Budget für digitale Klassenzimmer stehen für die Einrichtung integrierter Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen bayernweit weitere 35 Millionen Euro, davon für die Oberpfalz rund drei Millionen, zur Verfügung. Auch diese Mittel wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Das finanzielle Volumen der durch die Sachaufwandsträger eingereichten Anträge beläuft sich auch hier auf über 99 Prozent der zur Verfügung stehenden Fördersumme.

„Ich freue mich, dass sich unsere Schulen in der Oberpfalz gut für die Zukunft aufstellen. Durch die Förderprogramme der Bayerischen Staatsregierung, das umfangreiche Beratungsangebot, die Umsetzung der Medienkonzepte an den Schulen und ein umfangreiches Fortbildungskonzept für Lehrkräfte können junge Menschen an den Oberpfälzer Schulen zielgerichtet auf die digitalen Herausforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet werden“, betont Regierungspräsident Axel Bartelt.

Um die Förderprogramme in Bezug auf die Ausstattungsplanung effektiv und reibungslos abzuwickeln, richtete das Staatsministerium für Unterricht und Kultus zusammen mit dem Bereich Schulen an der Regierung der Oberpfalz und den Dienststellen der Ministerialbeauftragten (MB) ein umfangreiches Beratungssystem für die Sachaufwandsträger ein, das von den Koordinatoren für digitale Bildung auf Regierungs- und Schulamtsebene, sowie im Bereich der MB-Dienststellen, betreut wird.


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