12.08.2018, 14:40 Uhr

Ausbildungsabschluss Absolventen der Pflegeschulen der Barmherzigen Brüder verabschiedet

Die 81 Absolventen der Berufsfachschulen der Barmherzigen Brüder Regensburg zusammen mit Vertretern des Ordens, des Krankenhauses und der Schulen. (Foto: Barmherzige Brüder )Die 81 Absolventen der Berufsfachschulen der Barmherzigen Brüder Regensburg zusammen mit Vertretern des Ordens, des Krankenhauses und der Schulen. (Foto: Barmherzige Brüder )

Die Freude war groß, als Anfang August die 81 Absolventen der Berufsfachschulen des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg nach dreijähriger Ausbildung in Praxis und Theorie ihre Zeugnisse und Staatsurkunden in Empfang nehmen durften. Vier Mal wurde die hervorragende Abschlussnote von 1,0 erreicht.

REGENSBURG Insgesamt 29 frisch Examinierte der traditionellen Gesundheits- und Krankenpflege, 16 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, 23 Absolventen der Generalistischen Pflegeausbildung sowie 13 Examenskandidaten der Operationstechnischen Assistenz können sich nun auf Berufe mit großer Zukunftsperspektive und vielen Entfaltungsmöglichkeiten freuen. Insgesamt 12 Mal wurden die Noten 1,0 und 1,33 vergeben. Als Jahrgangsbeste schlossen Maria Magdalena Meier aus dem Bereich Operationstechnische Assistenz sowie Laura Anderle, Kerstin Paulus und Julia Rohner aus der Traditionellen Gesundheits- und Krankenpflege ihre Ausbildung mit einer glatten 1,0 ab. Sechs Schüler nutzen die Kooperation des Krankenhauses Barmherzige Brüder mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) und absolvieren parallel zur Ausbildung das duale Bachelorstudium Pflege. Sie werden jetzt für die letzten drei Semester ins Vollzeitstudium gehen.

Geschäftsführerin Sabine Beiser zollte den frisch Examinierten Respekt dafür, dass sie vor drei Jahren den Aufbruch wagten und sich für eine Ausbildung im Krankenpflegebereich entschieden. „Die hervorragenden Ergebnisse zeigen, wie viel an Erfahrung, Vertrauen, Engagement, und Leistungsbereitschaft sie während dieser Jahre sammeln konnten“, so Sabine Beiser. Prior Seraphim Schorer sowie der Stellvertretende Pflegedirektor Andreas Kerl freuen sich darüber, dass auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Examinierten der Dienstgemeinschaft als qualifizierte Mitarbeiter erhalten bleiben und ihren beruflichen Weg im Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg und der KUNO-Klinik St. Hedwig fortsetzen.

Schulleiterin Marion Laupenmühlen-Schemm verglich in ihrer Laudatio die Ausbildungsjahre mit einer Rundreise. „Hinausgehen, sich ansehen, wie es woanders läuft. Das gehört ja auch zu unserem Ausbildungskonzept“, so Laupenmühlen-Schemm. „Sie hatten Außeneinsätze in anderen Häusern, Stationen und Einrichtungen und konnten so täglich neue Erfahrungen sammeln.“ Die Pflegeausbildung ist den Barmherzigen Brüdern schon aus ihrer Historie als Pflegeorden heraus ein besonderes Anliegen. Die Berufsfachschulen der Barmherzigen Brüder zeichnen sich durch einen praxisorientierten und modernen Unterricht aus: In ihren Projekten lernen die Schüler auch Sozialkompetenz und setzen sich mit ganz allgemeinen Werten wie Verantwortung und Respekt als Teil ihrer zukünftigen Aufgabe bewusst auseinander. So ist beispielsweise eine Projektwoche, in diesem Jahr zum Thema „Schüler leiten Schüler an“, fester Bestandteil der Ausbildung. Die Schüler üben so, Gelerntes in die Praxis umzusetzen und selbst Verantwortung zu übernehmen.

Das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg ist mit 905 Betten das größte katholische Krankenhaus Deutschlands sowie Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg. An den beiden Standorten Prüfeninger Straße und Klinik St. Hedwig kümmern sich rund 3.300 Mitarbeiter in 28 Kliniken und Instituten sowie in 26 Zentren um die Versorgung von jährlich etwa 45.000 stationären Patienten. Laut Nachrichtenmagazin FOCUS gehört das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg zu den 100 besten Krankenhäusern Deutschlands. Es erhielt 2014 das Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ als erstes Krankenhaus in Bayern. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Krebstherapie. Mit dem ersten von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrum in der Region und der ersten und nach wie vor größten Palliativstation in Ostbayern kann eine umfassende und ganzheitliche Versorgung auch Schwerstkranker sichergestellt werden. Die Klinik St. Hedwig ist Standort der Kinder Uni-Klinik Ostbayern (KUNO) und verfügt über das einzige universitäre Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe Level Eins in Ostbayern.

Mit seinen Krankenhäusern in Regensburg, München, Straubing und Schwandorf bietet der Krankenhausverbund des Ordens mit insgesamt über 2.000 Planbetten ein abgestuftes Leistungsangebot für eine flächendeckende, regionale Versorgung. FOCUS MONEY zeichnete im Juli 2017 den Krankenhaus-Verbund als besonders sicheren und zukunftsfähigen Arbeitgeber aus. Die Auszeichnung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ errangen lediglich drei Krankenhäuser in Bayern.


0 Kommentare