03.05.2018, 14:58 Uhr

3.300 Euro Von-Müller-Gymnasium spendet für das Projekt Hoffnungsfunken

(Foto: Sebastian Glas)(Foto: Sebastian Glas)

Seit Jahren spendet das Von-Müller-Gymnasium die Einnahmen seines Weihnachtsmarktes an eine soziale regionale Einrichtung. Mitte April übergaben die Schülersprecher gemeinsam mit Bildungs-, Sport- und Freizeitreferent Dr. Hermann Hage und Schulleiter OStD Ralf Krottenthaler den vierstelligen Gesamterlös an das Projekt „Hoffnungsfunken“.

REGENSBURG Die Hoffnungsfunken sind ehrenamtlich engagierte Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, die andere Jugendliche am Telefon bei Sorgen und Problemen Hilfestellung geben. Die Projektleitung der Hoffnungsfunken, Sandra Schwarzenegger, die mit der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, Frauke Riegelsberger-Ganglmeier, anwesend war, gab im Rahmen der Spendenübergabe einen Einblick in die Arbeitsweise der „Hoffnungsfunken“, die dem Kinderschutzbund angehören.

Sie bieten am Kinder- und Jugendtelefon jeden Samstag von 14 bis 20 Uhr unter der bundesweiten Telefonnummer 116111, der „Nummer gegen Kummer“, Hilfe und Beratung für Jugendliche in schweren Lebenssituationen an.

Die Ausbildung für diese verantwortungsvolle Tätigkeit findet unter der Betreuung von ausgebildeten Sozialpädagogen alle zwei Jahre statt. Auch nach Abschluss der Ausbildung haben die Jugendlichen alle zwei Wochen Supervisionen, die sowohl von einer Sozialpädagogin als auch einer Psychologin begleitet werden. Hier besprechen sie verschiedenste Fälle und bilden sich immer weiter.

Die am Projekt „Hoffnungsfunken“ teilnehmenden Schülerinnen und Schüler berichten, es sei in einer Notsituation sehr wichtig, sich anonym mit Gleichaltrigen austauschen zu können, um Auswege aufgezeigt zu bekommen. Ihre Motivation für das ehrenamtliche Engagement bestehe darin, dass sie sich für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen einsetzen und ihnen helfen wollen. Die Spende von 3.300 Euro wird für die Ausbildung der Jugendlichen an den Ausbildungswochenenden oder für die Finanzierung von Räumlichkeiten genutzt, da die Hoffnungsfunken selbst noch keinen festen eigenen Standort haben. Die Schülersprecher des VMG sind sehr froh, diese Aktion finanziell unterstützen zu können.


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