15.03.2018, 09:04 Uhr

Die Domstadt als Kulisse „Segel setzen“ – Studenten drehen besonderen Kurzfilm in Regensburg


„Für mich ist Regensburg eine der schönsten Städte. Regensburg bietet eigentlich alles: gemütliche, hübsche Gässchen; viele Kneipen und Bars für junge Leute und die schöne Donau“, schwärmt die Studentin Anna-Lena Hösl. Gemeinsam mit zehn Kommilitonen und einem Dozenten arbeitet sie derzeit an einem ganz besonderen Projekt. Die elf Studenten der Universität Bayreuth realisieren das Abschlussprojekt – den Kurzfilm „Segel setzen“ – von Konrad Kraft im Bachelorstudiengang Medienwissenschaft und Medienpraxis. Als Drehort haben sie sich Regensburg ausgesucht.

REGENSBURG Das Projekt „Segel setzen“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen besteht es aus einem selbst produziertem Rapsong, der von Konrad Kraft gesungen wird. Weil zu einem Rapsong natürlich auch ein Musikvideo gehört, machten sich die Studenten auf die Suche nach dem perfekten Drehort. Der Drehort sollte die Stimmung des Songs widerspiegeln, aber auch gut geeignet sein, um die Geschichte, die der Song erzählt, darzustellen. Und darum geht es: Zwei 20-jährige Freunde, Jonas und Selina, begeben sich auf eine gemeinsame Reise. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft vom Kindergarten bis zum Abitur. Nun wollen sie zusammen neue Orte kennenlernen. Es verschlägt die beiden nach Regensburg. Die Stimmung ist gut, die beiden albern herum, immer wieder kommt es zu freundschaftlichen Berührungen zwischen den beiden. Doch nach und nach wird Jonas im Laufe der Reise klar: Das ist mehr als Freundschaft. Doch Selina kann seine Gefühle nicht erwidern. Es kommt zu einem Streit und die beiden Freunde entfremden sich.

Nachdem den Studenten endlich die Drehgenehmigungen vorlagen, machten sie sich am Montag, 5. März, mit dem Zug auf den Weg nach Regensburg. Schon um 9 Uhr morgens begannen die Dreharbeiten. Gedreht wurde am Domplatz, am Neupfarrplatz, am Eisernen Steg, im Ostentorkino und in der Kinokneipe. „Wir hatten den ganzen Kinosaal für uns, das war toll“, berichtet Anna-Lena Hösl glücklich. Nach einer Nacht in der Jugendherberge ging es am Dienstag, 6. März, nahtlos weiter. Sie drehten in einem Bagel-Store, in einem Plattenladen, in den Gassen der Altstadt und als letzte Station auf einem Steg an der Donau. „Einige von uns waren tatsächlich noch nie in Regensburg. Es hat uns allen richtig gut gefallen. Wir wurden auch sehr herzlich in Regensburg aufgenommen“, erzählt die Studentin von den beiden Drehtagen.

Nun werden noch ein paar letzte Szenen für den Kurzfilm in einem Studio gedreht. Anschließend wird der Film geschnitten. Ende März soll er schließlich fertig sein und unter dem Stichwort „Segel setzen“ auf Youtube verfügbar sein.


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