27.01.2018, 10:43 Uhr

Förderbescheid übergeben Bayerische Forschungsstiftung fördert Entwicklung von Partikelfiltern in Regensburg

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Mit 690.000 Euro unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung neuer Sensorik und Regelungsstrategien für Benzinpartikelfilter. Im Rahmen einer Festveranstaltung übergab Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker am Freitag, 26. Januar, bei Continental in Regensburg den Förderbescheid.

REGENSBURG „Abgase aus dem Verkehr sind noch nicht zu vermeiden und betreffen uns alle. Deshalb ist es wichtig Grenzwerte festzulegen, die die Gesundheit schützen. Um unsere Unternehmen dadurch nicht vor unlösbare Aufgaben zu stellen, helfen wir mit, aktuelle Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen. Zugleich zählen wir darauf, dass sich der Ansatz, der hier in Regensburg und Bayreuth entwickelt wird, um künftig auch Ottomotoren mit guten Partikelfiltern ausrüsten zu können, durchsetzt und für viel Beschäftigung in Bayern sorgt.“ In dem Projekt arbeiten Continental Regensburg, die OTH Regensburg und die Universität Bayreuth zusammen.

Rußpartikelfilter sind bei Dieselmotoren inzwischen eingespielt. Künftig werden sie auch für Benzinmotoren notwendig werden. Die unterschiedlichen Betriebsweisen und Abgase von Dieselmotoren und Benzinern (Ottomotoren) erlauben keine einfache Übertragung des Standes der Technik aus dem Dieselbereich. Die Rußpartikel beim Benziner sind kleiner, die Temperaturen höher und der Sauerstoffanteil im Abgas geringer. In den kommenden drei Jahren wird das Projekt zeigen, ob der Ansatz, den Abgasstrom von kleinsten Partikeln zu filtern, die Filterbeladung sensorisch zu detektieren und effizient zu regeln, praktisch umsetzbar ist und die Wirksamkeit im echten Fahrbetrieb zum Tragen kommt.

Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mio. Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 1990 für 850 Projekte rund 556 Mio. Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurde damit ein Gesamtprojektvolumen von rund 1,234 Mrd. Euro angestoßen. Zusätzlich vergibt die Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie (Post )Doktoranden.


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